Gunners bezwungen, aber Bulls zu stark. Die Dukes Klosterneuburg revanchierten sich bei den Gunners für die jüngsten Niederlagen. Gegen Kapfenberg fehlten dann die Kräfte.

Von Christoph Nurschinger. Erstellt am 17. Februar 2021 (01:30)
Mit einer kämpferischen Defensivleistung machten die Dukes den Gästen aus Kapfenberg das Leben in der ersten Halbzeit schwer.
Filippovits

OBERWART GUNNERS - BK IMMOUNITED DUKES 72:81. Beim dritten Spiel gegen die Gunners klappte es endlich mit einem Sieg für die BK Dukes. Mit einem Kraftakt konnte die Truppe von Damir Zeleznik im Burgenland einen Sieg erringen. Oberwart legte stark los und entschied das erste Viertel deutlich für sich, obwohl Terrence Bieshaar sich beim Stand von 20:15 verletzte und das Spiel verlassen musste.

Im zweiten Abschnitt kamen die Dukes dann besser in Fahrt und kamen bis zur Halbzeit auf zwei Punkte an die Gastgeber heran.

Im dritten und vierten Viertel waren die Teams dann auf Augenhöhe und keine der beiden Mannschaften konnte sich entscheidend absetzen. Die Oberösterreicher verloren zu Beginn des Schlussabschnitts Sebastian Käferle durch zwei technische Fouls und kurz vor Schluss setzten die Dukes sich dann doch entscheidend ab.

BK IMMOUNITED DUKES - KAPFENBERG BULLS 64:77. Die Steirer traten ohne Thomas Schreiner an, erwischten allerdings den besseren Start. Hätte Ami Lakoju die Klosterneuburger mit acht Punkten in Serie nicht im Spiel gehalten, wäre das Spiel vermutlich früh entschieden gewesen. So blieben die Dukes jedoch an den Gästen dran. Im zweiten Viertel konnten die Dukes sogar überraschen und sich mit 40:35 eine kleine Führung erspielen.

Im dritten Viertel hatten die Dukes dank einer starken Defensivleistung sogar die Chance sich entscheidend abzusetzen. Probleme mit der eigenen Wurfausbeute vereitelten diese Pläne jedoch und Kapfenberg kam wieder heran.

Bei 54:54 ging es ins Schlussviertel, in dem Kapfenberg rasch das Kommando übernahm. Bei den Dukes war die Luft eindeutig draußen und die Bulls siegten am Ende verdient mit 64:77.