Knapper Sieg und bittere Niederlage. In Graz konnten die Dukes siegen, gegen Gliwice setzte es aber eine knappe Niederlage.

Von Christoph Nurschinger. Erstellt am 09. Oktober 2019 (01:32)
Filippovits
Mit 13 Punkten konnte Moritz Lanegger gegen Graz wieder zur gewohnten Form auflaufen.

Im Alpe Adria Cup bekamen die Dukes es zum Auftakt mit den Vorjahres-Halbfinalisten aus Polen zu tun. Die Gäste waren leichter Favorit, die Klosterneuburger konnten aber bis zur Schlussphase mithalten.

Die Dukes, die ohne Max Hopfgartner antraten starteten gut und zogen auf 8:2 davon. Gliwice fand aber rasch in die Partie und holte bis zum Ende des Viertels auf 20:18 auf.

Auch das zweite Viertel war hart umkämpft. Die Gäste konnten sich nicht absetzen, gingen aber mit einer knappen 34:37 Führung in die Halbzeit. Nach der Pause dominierte dann die Gäste bis kurz vor Viertelende. Die Dukes rappelten sich allerdings erneut auf und stellten mit 10 Punkten in Folge auf 52:49.

In der heiß umkämpften Schlussphase der erwartet harten Partie musste Dukes-Topscorer Christoph Jakubowski dann vom Feld. Mit dem fünften Foul war das Spiel für ihn vorzeitig beendet. Die Polen nutzten diesen Umstand und verwalteten den knappen Vorsprung bis zum Schlusspfiff.


UBSC GRAZ - BK IMMOUNITED DUKES 79:84. Auch im Ligaspiel gegen Graz ging es knapp zur Sache. Im ersten Viertel trafen beide Teams hochprozentig von Außen und nach den ersten beiden Abschnitten führten die Gastgeber knapp mit 45:44.

Nach dem Seitenwechsel gingen die Trefferquoten beider Teams deutlich zurück und die Defensiven drängten sich in den Vordergrund. Vier Minuten vor dem Ende führte Graz mit 77:73, doch angeführt vom groß aufspielenden Kapitän Edin Bavcic kamen die Dukes wieder heran.

Die Gäste gingen mit einem Punkt Vorsprung in die letzte Spielminute. In dieser fasste Pedrag Miletic sich ein Herz und stellte mit einem Dreier auf den 83:79 Endstand.