Indians holen Cup. Klosterneuburger haben erstes Saisonziel erreicht. Heimkulisse im Happyland stimulierte zu tollen Leistungen.

Von Markus Nurschinger. Erstellt am 01. Juli 2015 (06:26)
Platzsprecher Pepi Zischkin, Daniel Kovacs, Michael Terzer, Bededikt Wolf, David Bründl, Bernhard Theissl, Patrick Bründl, Maximilian Hillebrand, Forian Turetschek, Coach Harald Kuttner (hinten v.l.), Coach Wolfgang Vonasek , Ulrich Prettenthaler, Stefan Tuschel, Andi und Alex Gigl sowie Coach Dietmar Furtmayr nach dem Sieg im Cup.
NOEN, Indians Klosterneuburg

Bei der Heimpremiere im Happyland ließen sich die Indians nicht lumpen. Neben Flag-Football der Spitzenklasse boten die Veranstalter ordentliches Catering, DJs sowie einen Platzsprecher, bei dem die gute Laune nicht zu kurz kam. Einzig das Wetter zeigte sich von seiner wechselhaften Seite, was jedoch auf dem Kunstrasenplatz zu keinerlei Beeinträchtigungen im Spiel führen sollte. Die vierte Ausgabe des österreichischen Cupbewerbs im Flag-Football geriet somit zum echten Fest..

Neben den Indians traten die Styrian Studs, die Vienna Vikings, die Vienna Constables sowie das Zweitligateam Vienna Sentinels an. Da im letzten Moment ein Team ausgefallen war, musste kurzfristig der Spielmodus geändert werden. Gespielt wurde nun Jeder gegen Jeden und die daraus resultierende Tabelle ergab auch gleich das Endergebnis des Turniers — ganz ohne Play-offs und Finalspielen.

Das Auftaktspiel begann für die Gastgeber aber zunächst recht ernüchternd. Die Vienna Constables, ein Team mit dem immer zu rechnen ist, machten den Indians das Leben richtig schwer, die konnten am Ende aber doch den Kopf aus der Schlinge ziehen — 44:32-Sieg der Klosterneuburger. „Damit waren die Spieler endlich richtig munter“, konstatierte Indians-Coach Wolfgang Vorasek.

Angstgegner Studs von den Indians zerlegt

Das zweite Spiel des Tages wurde dann schon als so etwas wie ein vorgezogenes Finale gehandelt, stand den Indians mit den Styrian Studs doch der große Dominator des letzten Jahres gegenüber. „Die Steierer sind so etwas wie unser Angstgegner, gegen den wir in den letzten Auseinandersetzungen nur selten als Sieger vom Platz gingen“, zeigte Klosterneuburgs Trainer vor dem Spiel Respekt.

Doch diesmal spielten die Hausherrn konzentriert und konnten so die Studs überraschend deutlich mit 42:12 nach Hause schicken. Und nach der Mittagspause lief es gegen die Vienna Vikings dann schon recht leichtfüßig. Nachdem in der zweiten Halbzeit auch noch der Spielmacher der Wiener verletzt ausgeschieden war, brachen alle Dämme und die Indians feierten ein 76:0-Schützenfest.

Nach dem dritten Sieg war klar, dass man aus eigener Kraft den Turniersieg holen konnte. Mit den Vienna Sentinels, dem einzigen Team aus der zweiten Liga, stand den Klosterneuburgern auch eine lösbare Aufgabe bevor, die man letztlich auch mit einem 62:0-Sieg souverän meisterte.

„Die Formkurve stimmt, dass waren ab der zweiten Partie Top-Leistungen“, sah Vonasek schon im Laufe der Saison eine deutliche Steigerung. „Mit dem Cupsieg haben wir das erste Saisonziel erreicht“, gibt er aber auch zu verstehen, dass der Meistertitel noch geholt werden muss. Voll bewährt hat sich jedenfalls das Happyland als Heimstätte.