Schwieriger Herbst für Klosterneuburg Indians. Während die Damen schon den Meistertitel holten wollen die Herren der Indians es ihnen im Herbst jetzt nachmachen.

Von Christoph Nurschinger. Erstellt am 11. September 2019 (01:44)
Indians
Die Defensive zählt zu den absoluten Stärken der Indians. Ohne Sebastian Wolf wird man aber einiges umstellen müssen.

Das Herrenteam der Klosterneuburg Indians befindet sich nach der Sommerpause in einer ungewohnten Position. Da man in der Hinrunde den Vienna Spartans und den Constables unterlag, liegt das Team in der aktuellen Tabelle nur auf dem zweiten Platz, knapp hinter den Vienna Vipers. Üblicherweise hatten die Klosterneuburger den Titel gepachtet, doch einige Umstellungen zu Saisonbeginn bescherten einen holprigen Start.

Ziel: Erster oder Zweiter nach Grunddurchgang

Das Ziel für die zweite Saisonhälfte ist allerdings bereits gesteckt. „Wir wollen unbedingt den ersten oder zumindest den zweiten Platz nach dem Grunddurchgang fixieren,“ erklärt Coach Wolfgang Vonasek. Der Grund dafür ist recht offensichtlich. Die ersten beiden Mannschaften sind nämlich direkt für die Semifinals gesetzt und ersparen sich die unangenehme Wildcard-Runde.

Eine entscheidende Rolle wird bereits der nächste Spieltag spielen, der am 14. September in Graz ausgetragen wird. Die Indians müssen hier zunächst gegen die Styrian Studs und danach gegen die aktuellen Tabellenführer von den Vienna Vipers antreten.

Die Favoritenrolle liegt diesmal bei den Gegnern. Bei der Europameisterschaft verletzten sich gleich zwei der Stammkräfte in der berüchtigten Indians-Defensive. Einer der beiden ist noch dazu Sebastian Wolf, der Defense-Captain der Klosterneuburger und ein absoluter Schlüsselspieler. Dass man mit Rückschlägen umgehen kann, haben die Indians aber bereits gezeigt.