Glaser will Edelmetall. Am kommenden Sonntag wird es für Robert Glaser ernst. Er verteidigt seinen Landesmeistertitel in der Wachau.

Von Markus Nurschinger. Erstellt am 13. September 2017 (03:37)
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Zwei Medaillen eroberte der Klosterneuburger Robert Glaser im vergangenen Jahr. Das will er heuer wiederholen.

Das vergangene Wochenende war für die Klosterneuburger Roadrunners wettkampffrei, da sich sechs Damen und sechs Herren des ULC auf den am kommenden Sonntag stattfindenden Wachau-Marathon vorbereiteten. Alle zwölf Starter haben Chancen auf Medaillen in den jeweiligen Altersklassen.

Große Aussichten auf eine Top-Platzierung hat bei den Damen Manuela Antosch, die 2015 auf dem Weg von Emmersdorf nach Krems als schnellste Dame das Ziel erreichte und als Siegerin gefeiert wurde.

Größter Hoffnungsträger bei den Herren ist Robert Glaser. Er geht als Titelverteidiger bei der Landesmeisterschaft — schnellster Niederösterreicher 2016 — in dieses Rennen.

Intensive Vorbereitung für Glaser

„Die Vorbereitungen waren intensiv, mit einer Halbmarathon-Zeit in Stainz von 1,16:55 Stunden kam ich fast an meine persönliche Bestzeit heran. Mit einer ähnlichen Leistung in der Wachau ist nicht nur ein Top-Drei-Platz in meiner Altersklasse, sondern auch in der Gesamtwertung ein Podestplatz möglich“, hofft Glaser auf einen Platz am Treppchen und die erfolgreiche Titelverteidigung.

„Aber auch bei der Mannschaftswertung sind wir auf Podestkurs. Hierfür werden jeweils die drei schnellsten Damen und Herren eines Vereins gewertet“, sieht Pressesprecherin Julia Salbrechter gute Chancen auf eine weitere Medaillen.

„Mit einem großen Fan-Aufgebot wird sich am Sonntag ein Konvoi von Klosterneuburg in die Wachau aufmachen, um die zwölf Roadrunners auf den 42,2 Kilometern entlang der Donau anzufeuern“, freut sich Salbrechter bereits.