Kuhnle trotz Fehlern knapp auf Platz Zwei. Corinna Kuhnle scheint bereits jetzt die richtige Form für die kommende Weltmeisterschaft gefunden zu haben.

Von Christoph Nurschinger. Erstellt am 08. August 2018 (01:51)
Alexander Böhm
Eine Torberührung weniger und Corinna Kuhnle hätte auch diese Station des Danube-Cups für sich entschieden.

Zum ersten Mal machte der Danube-Cup am vergangenen Wochenende Halt in Wien. Die Besucher in der Vienna Watersports Arena, in welcher das internationale Ranglistenrennen abgehalten wurde, kamen dabei voll auf ihre Kosten.

Während die Rennen bei den Herren ohne relevante österreichische Beteiligung abliefen, konnten die heimischen Damen mit Spitzenleistungen beeindrucken. Mit dabei war natürlich auch wieder eines von Klosterneuburgs bekanntesten sportlichen Aushängeschildern, Corinna Kuhnle.

Kuhnle, die in zwei Monaten bei der Weltmeisterschaft in Rio an den Start gehen wird, dominierte vor allem in den Vorläufen. Trotz zweier Strafsekunden konnte die Vize-Europameisterin den Vorlauf mit einer Sekunde Vorsprung auf ihre Teamkollegin Viktoria Wolffhardt gewinnen. Auch im Semifinale war Kuhnle eine Macht für sich und verwies Wolffhardt sogar um satte 6,23 Sekunden auf den zweiten Platz. Im Finale sollte es für Kuhnle aber dann nicht so gut klappen. Zwei Torberührungen verschafften ihr, die bereits den ersten Stop des Danube-Cups in Bratislava gewinnen hatte können, vier Strafsekunden und warfen sie im Ranking hinter Wolffhardt auf den zweiten Platz zurück.

Trotzdem ist Kuhnle stolz auf ihre Leistung. „Mit der Zeit im Finallauf bin ich zufrieden. Die Torberührungen waren ärgerlich, aber grundsätzlich bin ich gut in Form und die Zeiten stimmen mich zuversichtlich“, analysiert sie.