Erstellt am 05. Juni 2013, 00:00

Langer neuer Dukes-Coach. Basketball / Robert Langer wird Nachfolger von Werner Sallomon auf der Dukes-Trainerbank.

Habemus Trainerum! Was sich in den letzten Monaten hartnäckig als Gerücht hielt, wurde gestern offiziell bestätigt. Robert Langer wird Werner Sallomon auf der Trainerbank der Dukes folgen. Der „logische“ Nachfolger des von der Liga zum „Coach of the year“ gewählten Sallomon, der nach neun Jahren bei den Dukes Nationalteamtrainer wird.

„Es hat länger gedauert, weil ich einige Entscheidungen daran knüpfen musste“, erklärt Langer, der nach der EM-Qualifikation seinen „Brotjob“ als ÖBV-Sportkoordinator aufgeben wird. „Es hätte zu viele Überschneidungen gegeben. Ich werde mir jetzt mit meinem BWL-Studium einen Teilzeit-Job in der Privatwirtschaft suchen, den ich mit dem Trainerjob bei den Dukes verbinden kann“, erklärt der in Maria Gugging wohnende Langer.

Er passt am besten in das Anforderungsprofil des BK Klosterneuburg. Als Klosterneuburger, der im Nachwuchs hier spielte, erste Erfahrungen als Assistant Coach machte und sich auch bei anderen Teams (Timberwolves, Güssing) seine Sporen verdiente. „Wir danken Werner Sallomon für die Arbeit der letzten neun Jahre und denken, dass Robert Langer der ideale Mann ist, der in unser semi-professionelles System passt. Wir hatten viele Angebote von international renommierten Leuten, teils mit Nationalteam-Erfahrung. Aber wir glauben, dass dies nicht so gut gepasst hätte“, erklärt General Manager Roman Leydolf.

Auf eine konkrete Dauer hat man sich vertraglich nicht festgelegt. „Bei meiner Präsentation vor dem Team meinte Sallomon, ich wäre der Dukes-Trainer für die nächsten 25 Jahre“, schmunzelt Langer, der aber ergänzt: „In Verbindung mit meiner beruflichen Situation ist dieses Engagement schon längerfristig geplant, vor allem, wenn es sportlich gut läuft. Aber ich kenne die Strukturen und habe Vertrauen in das Team und in meine Fähigkeiten. Das wird passen!“ ist Langer optimistisch.

Als Ziel des Clubs wurde ausgegeben, die nächsten Jahre unter den Top Vier Österreichs zu bleiben. Wie will Langer das erreichen? „Im Prinzip muss ich nicht zwanghaft meine eigene Duftnote hinterlassen. Ich werde nun Einzelgespräche mit allen Spielern führen und hoffe, dass ich mich nicht nach Neuzugängen umsehen muss, sondern mit dem gleichen Team weiterarbeiten darf“, setzt auch er auf Kontinuität.

Von Daniel Wertheim