Legenden hören auf. Damir Hamidovic und Andi Diwald beenden ihre Karriere, auch Tarek Moussa verlässt die Sixers.

Von Markus Nurschinger. Erstellt am 30. September 2014 (16:34)
Andi Diwald (am Ball) wird in Zukunft nicht mehr für die Sixers spielen. Der ehemalige Bundesligaspieler beendete nach der vergangenen Saison seine Karriere.
NOEN, Filippovits

Vieles ist vor der kommenden Saison neu bei den Sixers Klosterneuburg. Insgesamt vier Spieler verlassen den Verein, bzw. beenden ihre Karriere. Coach Ludwig Rabl kann aber auch einige Neuzugänge vermelden.

Mit Damir Hamidovic und Andreas Diwald beenden zwei ehemalige Bundesligaprofis ihre Karriere bei den Sixers. Auch Christoph Stattin hört mit dem Basketball auf. Tarek Moussa verlässt die Klosterneuburger Richtung Schweiz, wo er zukünftig arbeiten wird.

„Das wir mit Moussa und Hamidovic unsere zwei Centerspieler verlieren tut uns schon weh. Natürlich fehlt uns auch Diwald sehr“, muss Coach Ludwig Rabl in Zukunft auf ehemals wichtige Stützen des Vereins verzichten. Doch auch andere Spieler bereiten dem Trainer derzeit Kopfzerbrechen. „Bernd Stuppacher hat Knieprobleme und konnte noch an keinem Training teilnehmen, Martin Koller konzentriert sich im Moment auf Flag-Football“, so Rabl.

Doch Rabl darf sich auch über einige Rückkehrer freuen. Stephan Hübel kehrt nach einem Jahr bei BK III zu den Sixers zurück, Veit Vetter (ebenfalls ein ehemaliger Sixer) kehrt auch zum Team zurück. Neu bei den Klosterneuburger ist auch Stefan Herr, der seit heuer mit den Sixers trainiert. Positiv für Rabl ist auch, dass Georg Pongratz seine Football-Karriere beendet und sich nur mehr auf Basketball konzentriert. „Natürlich müssen wir unser System komplett umkrempeln. Vor allem in der Verteidigung müssen wir aggressiver spielen, da wir aufgrund der „kleineren“ Mannschaft Probleme am Rebound bekommen könnten“, trainiert Rabl mit seinem Team seit Mitte August am Weißen Hof.

„Die Halle am Weißen Hof ist sehr schön und wir konnten dort gut trainieren, obwohl die Trainingsbeteiligung bis jetzt unterirdisch war“, ist Rabl froh über die Ausweichmöglichkeit.

Als Ziel für die kommende Saison gibt Rabl einen Platz unter den Top-Vier nach dem Grunddurchgang vor. „Wir müssen uns erst auf unser neues System einspielen und die Abgänge verkraften“, so Rabl.