Starke Kooperation für Klosterneuburgs Nachwuchs

Klosterneuburger Nachwuchs macht gemeinsame Sache mit der Elite aus St. Pölten

Christoph Nurschinger
Christoph Nurschinger Erstellt am 13. Oktober 2021 | 02:45
Eishockey-Liga schloss 2019 ab
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Foto: APA (EXPA/Symbolbild)

Die Eisbrecher aus Klosterneuburg spielen besonders im Nachwuchs eine gewichtige Rolle im Niederösterreichischen Eishockeygeschehen. Die besten unter den Klosterneuburger Eishockeycracks, Spieler in der U12 und der U14, können sich seit diesem Herbst auf höchstem österreichischen Niveau mit ihren Alterskollegen messen.

Durch eine Initiative des NÖ-Verbands wurde ein Kooperationsprojekt mit der Okanagan Hockey Akademie für alle NÖ Eishockeyvereine in St. Pölten gegründet.

Mit diesem neu geschaffenen Verein, den „Lower Austria Stars“ trainieren die Nachwuchssportler bis zu dreimal por Woche in St. Pölten. Gleichzeitig bleiben sie, so der Plan, in den Trainings- und Mannschaftsbetrieb ihrer Heimvereine integriert.

Duelle mit Capitals zeigten Potenzial

In der U14 haben es mit Severin Schwertner, Felix Patak, Tobias Mellitzer, Lucas Field-Marsham, Oskar Rossmanith und Arthur Banko gleich sechs Spieler in die Auswahl geschafft. In der U12 sind es mit Leonie Becker, Fabian Mellitzer, Constanin Ranzenberger, Rafael Scheruga und Lucas Philipp vier Spieler und eine Spielerin.

Die LA Stars mussten in den ersten Runden gegen die etablierten Vereine durchaus eine Menge Lehrgeld zahlen und teilweise empfindliche Niederlagen einstecken.

Dass man aber dennoch nicht die Schießbude der Liga ist, konnte bereits in den Duellen mit ebenbürtigen Gegnern gezeigt werden. Ein gutes Beispiel sind die Duelle mit der ersten und zweiten Mannschaft der Capitals. Gegen die stärkere Mannschaft war mit 1:8 nicht viel zu holen. Das zweite Nachwuchsteam der Caps konnte aber mit 12:3 regelrecht absverviert werden.

„Mit unserem Ansatz wollen wir uns in Klosterneuburg weiterhin auf den Breitensport konzentrieren und allen Kindern die Möglichkeit bieten, den Eishockeysport zu lernen. Es ist aber schön, dass wir mit dieser Kooperation jetzt auch die Möglichkeit haben, jenen Kindern die noch mehr tun wollen, eine Bühne für ihre Ambitionen zu bieten ohne, dass sie den Kontakt und den Bezug zu ihrem eigentlichen Verein verlieren“ erklärt Eisbrecher-Trainer Gebhard Banko.