Dominik Wychera startet durch. Nach zwei Jahren Pause steht der Klosterneuburger Dominik Wychera am Start und kann in den ersten Rennen gleich voll überzeugen. „Der Erfolg macht Lust auf mehr.“

Von Christoph Nurschinger. Erstellt am 09. Juni 2021 (00:45)
Dominik Wychera (links) fühlt sich nach seiner zweijährigen Pause sichtlich wohl und besticht mit guter Form. Einzig sein Teamkollege Christoph Schwab war bei der ÖM noch schneller.
Philipp Ondrejka, Philipp Ondrejka

In den letzten beiden Jahren war es etwas ruhiger geworden um Klosterneuburgs Triathlon-Ass Dominik Wychera. Jetzt steigt er aber wieder voll ins Renngeschehen ein und kann auch gleich voll überzeugen. Nach seinem Landesmeistertitel in der Triathlon-Mitteldistanz ging er vergangene Woche bei den Österreichischen Meisterschaften im Cross Country Mountainbike an den Start, die in Graz abgehalten wurden.

Am Tag der Anreise wurde gleich der extrem technische Rundkurs besichtigt, den es zu bewältigen galt. Vier Runden mussten absolviert werden.

Technische Streckelag Wychera gut

„Die kurzen und knackigen Anstiege hatten es genauso in sich wie die technischen Downhills mit großen Steinen und Stufen, Serpentinen und Wurzeln. Erst jetzt realisierte ich auf was ich mich eingelassen habe,“ hatte Wychera im Vorfeld des Rennens großen Respekt vor dem fordernden Kurs und den ungefähr 60 Minuten Rennlänge. Auf dem Mountainbike fühlt sich Wychera jedoch seit Jahren immer äußerst wohl, was er bei einigen Rennen unter Beweis stellen konnte, also ging er auf die Suche nach der Ideallinie.

Am nächsten Tag erfolgte um 9:00 Uhr der Startschuss. „Für mich gab es nur eine Taktik. Vollgas,“ ging der Klosterneuburger voll auf Angriff.

Die Konkurrenz tat es ihm jedoch gleich und so war das Tempo zu Beginn des Rennens sehr hoch. „Meine Beine waren frisch und ich fuhr mein Tempo, ohne mich auf die anderen zu konzentrieren,“ erklärte Wychera nach dem Rennen seine Herangehensweise, mit der er sich rasch auf den zweiten Platz vorschieben konnte.

Entscheidung im dritten Anstieg

Im dritten Anstieg des lange sehr spannenden Rennens fiel dann die Vorentscheidung. Christoph Schwab attackierte und konnte sich an die Spitze setzen. Im anschließenden Downhill hatte er freie Fahrt, während Wychera auf dem dritten Platz liegend ein wenig von der Konkurrenz blockiert wurde und seine gute Technik nicht ausspielen konnte. Schwab konnte sich mit dieser Attacke entscheidend absetzen, weil Wychera die Zeit fehlte um den Abstand wieder aufzuholen.

„Der Trip war ein großer Erfolg und macht jetzt natürlich große Lust auf mehr,“ freut sich der frischgebackene Vizemeister über das starke Ergebnis bei seinem ersten Antreten bei den Österreichischen Meisterschaften in dieser Disziplin.