Michaela Gigon konnte bei WM wieder auftrumpfen. Nach einer durchwachsenen EM konnte Michaela Gigon bei der WM wieder ihre Stärken abrufen.

Von Christoph Nurschinger. Erstellt am 21. August 2019 (01:08)
Rainer
Die Leistungssteigerung im Vergleich zur Europameisterschaft im Juni ist für Gigon Grund zur Freude.Burmann

Ausdauer, mentale Stärke und eine guter Orientierungssinn sind beim Mountainbike-Orienteering, kurz MBO, gefragt. Dabei müssen die Sportler auf dem Rad eine Reihe an Posten abfahren, deren Standorte ihnen erst kurz vor dem Start mittels einer Karte, welche sie mit auf den Weg bekommen, verraten wird.

Die Klosterneuburger AHS-Lehrerin Michaela Gigon zählt dabei zum weltweiten Spitzenfeld. Das konnte sich auch bei der jüngsten Weltmeisterschaft im dänischen Vibor zeigen. Während ihr der Sprung aufs Podest verwehrt blieb, konnte sie sich gleich vier Mal unter den besten 20 platzieren.

In der Staffel zusammen mit ihren Teamkolleginnen Sonja Zinkl und Marina Reiner gelang ihr auf einem von Panzerspuren durchzogenen Truppenübungsplatz ein ausgezeichneter 6. Platz und ein guter Start in die WM.

Für den nächsten Bewerb wechselte der Schauplatz dann in die verwinkelte Innenstadt von Viborg. Bei dem dort durchgeführten Sprintrennen finishte Gigon auf dem 12. Platz, der gleichzeitig auch ihr bestes Einzelergebnis war.

Die anschließende Langstrecke stellte zwar technisch keine große Herausforderung dar, war dafür physisch umso fordernder. Hier schaute für Gigon ein 17. Platz heraus.

Die abschließende und orientierungstechnisch schwierige Mitteldistanz beendete sie auf dem 20. Platz.

„Nach einer verhauten EM im Juni war mein Ziel, bei der WM einmal unter die Top-20 zu fahren, und jetzt ist es mir gleich mehrmals gelungen,“ freute Gigon sich über ihre Leistung.