Vierte bei der Europameisterschaft. Im Teambewerb erreichte die Klosterneuburgerin Michaela Gigon den vierten Platz.

Von Markus Nurschinger. Erstellt am 30. August 2017 (02:31)
Michaela Gigon (r.) holte bei der Weltmeisterschaft in Litauen gemeinsam mit Sonja Zinkl und Marina Reiner den vierten Platz im Team.
NOEN, Burmann

In der vergangenen Woche nahm die Klosterneuburgerin Michaela Gigon an der Mountainbike-Orienteering-Weltmeisterschaft in Litauen teil und kam mit gemischten Gefühlen nach Hause.

„Am besten ist es bei der Staffel gegangen. Da haben wir Mädels nur um zwei Sekunden die Bronzemedaille verpasst und sind Vierte geworden. Ursprünglich war unser Ziel, unter die Top-Sechs zu kommen. Aber nach den ersten beiden Fahrerinnen, Sonja Zinkl und Marina Reiner, lagen wir überraschend im Führungspaket auf Platz Zwei und damit war eine Medaille in Griffweite. Ich habe dann im Zielsprint gegen die momentan fahrerisch unschlagbare Russin Olga Shipilova Vinogradova leider den Kürzeren gezogen“, ist Gigon mit dem vierten Platz dennoch zufrieden.

Gute Performance durch den Wald

„Die Langstrecke war mit Platz 15 mein zweitbestes Rennen. Mit nur einigen kleineren Fehlern und einer größtenteils guten Routenwahlen bin ich ganz gut durch den Wald gekommen“, verrät Gigon.

Beim Massenstart unterlief der Klosterneuburgerin ein Fehler. Sie fuhr zu weit an einem Checkpoint vorbei, lag zu diesem Zeitpunkt auf dem 16. Platz. „Auf der technisch schwierigen Mittelstrecke, die bei Regen eine ziemliche Schlammschlacht war, habe ich so wie viele andere Fahrerinnen viele Fehler gemacht und bin 18. geworden“, erzählt Gigon, die im Sprint zum Abschluss aufgrund eines Fehlers den 30. Platz belegt hat.