Dolomitenmann als neue Herausforderung für Wychera

Der Klosterneuburger Ausnahmetriathlet Dominiky Wychera ging erstmals im Rahmen des Dolomitenmann an den Start und kann mit seiner Leistung zufrieden sein.

Christoph Nurschinger
Christoph Nurschinger Erstellt am 22. September 2021 | 02:48
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Auf den schwierigen Abfahrten konnte Wychera seine gute Technik auf dem Mountainbike voll ausspielen.
Foto: MW Photography

Der Dolomitenmann wurde seinem Titel als härtester Teambewerb der Welt auch bei der heurigen Auflage durchaus gerecht. Das Rennen bestreitet man in einem Team aus vier Personen. Ein Bergläufer, ein Paragleiter, ein Mountainbiker und ein Kajak Fahrer, wobei am Ende jedes Rennabschnitts, wie bei einem Staffelrennen, an den nächsten Sportler übergeben wird.

„Die Abfahrt war kein Kinderspiel“

Triathlet Dominik Wychera war zum ersten Mal bei diesem Event der etwas anderen Art dabei. „Ich wurde von einem Teamkollegen gefragt, ob ich für ihn auf der Mountainbikestrecke einspringen könnte, und sagte ohne zu zögern zu“, musste der Klosterneuburger offensichtlich nicht lange nachdenken, bevor er diese Herausforderung annahm.

1600 Höhenmeter, die auf 31 Kilometer Strecke verteilt waren, galt es auf der technisch anspruchsvollen Mountainbikestrecke zu bewältigen, wobei es besonders die Abfahrten in sich hatten.

„Die Abfahrt war kein Kinderspiel, noch nie zuvor hatte ich so eine lange und steile Abfahrt erlebt. Die Bremsen waren heiß. Richtungstore gaben den Kurs vor und ich fühlte mich wie in einem Ski Rennen,“ berichtete der Klosterneuburger nach dem Rennen.

Schließlich erreichte Wychera die Wechselzone nach knapp über zwei Stunden und sein Team landete auf dem ausgezeichneten 24. Platz.
„Es war mein erster Dolomitenmann, aber sicher nicht mein letzter,“ so Wychera nach dem Rennen.