Zehnter Titel in Serie für Klosterneuburgs Sitting Bulls

Erstellt am 11. Mai 2022 | 02:28
Lesezeit: 3 Min
440_0008_8350929_klos19_sitting_bulls_c_oebsv_markus_fru.jpg
Auch als Seriensieger ist die Freude groß. Dementsprechend jubelten die Sitting Bulls auch über den zehnten Titel in Serie, der am Wochenende im Happyland eingefahren werden konnte. Foto: ÖBSV/Markus Frühmann
Foto: ÖBSV/Markus Frühmann
Die Klosterneuburger werden ihrer Favoritenrolle auf ganzer Linie gerecht und holen sich mit dem dritten Sieg in der Finalserie den zehnten Meistertitel in der Bundesliga.
Werbung

Es ist vollbracht. Die Sitting Bulls küren sich zum zehnten Mal in Serie zum Meister der Österreichischen Bundesliga im Rollstuhlbasketball.

Nach zwei souveränen Siegen in den ersten beiden Begegnungen der Best-of-Five-Serie hatten die Sitting Bulls bereits in der dritten Partie am Wochenende den ersten Matchball. Da vor heimischem Publikum im Happyland gespielt wurde, wollte man natürlich hier den Titel einfahren.

Die Klosterneuburger wurden ihrer Favoritenrolle auf ganzer Linie gerecht, obwohl der Start in die Partie etwas duchwachsen verlief. Die Klosterneuburger konnten den Drive der Euroleague auch in diesem Spiel nicht von den ersten Minuten abrufen und ließen die Konkurrenten aus der Steiermark so in die Partie kommen.

Mit dem 20:14 nach dem ersten Viertel war der Trainer nicht ganz zufrieden. „Da haben wir uns an das Level der Gegner angepasst und waren noch weit weg von unserem Zenit. Das hätte ich mir eigentlich anders gewünscht,“ analysierte der Trainer den ersten Abschnitt. Auch im zweiten Viertel konnten die Gastgeber ihre Stärke noch nicht zu hundert Prozent aufs Feld bringen und die Steirer blieben in der Partie.

Steigerung in zweiter Halbzeit

Bei 32:20 aus Sicht der Klosterneuburger ging es in die Halbzeitpause. „Wir haben uns vorgenommen, dass wir in den beiden verbliebenen Vierteln wirklich an unser Maximum gehen wollen, um diese Saison mit einer starken Vorstellung zu beenden,“ so Erfolgstrainer Zankl.

Das dürfte geklappt haben, denn ab dem dritten Viertel war das Spiel endgültig komplett in der Hand der Sitting Bulls, die jetzt ihr Spiel aufzogen und den Flinkstones keinen Zugriff mehr gewährten. Nach zwei dominanten Vierteln setzten die Klosterneuburger sich am Ende doch hoch und verdient mit 67:33 durch.

Der Titel ist die Krönung einer starken Saison. Nur in einer einzigen Partie mussten die Dominatoren sich geschlagen geben und das mit vielen Ausfällen gegen das zweitbeste Team der Liga aus Graz. Ansonsten konnte keine Mannschaft den Klosterneuburgern auch nur annähernd das Wasser reichen.

Der Coach zeigt sich mit der Spielzeit zufrieden, blickt aber auch gleich in die Zukunft: „Ich bin sehr stolz auf die Mannschaft. Wir haben gezeigt, dass wir an der Spitze die besten Spieler und auf der Bank die ausgeglichenste Mannschaft haben. Für die nächste Saison wollen wir uns auch wieder intensiv auf die internationalen Wettkämpfe konzentrieren. Die brauchen wir, um uns zu entwickeln und nicht auf dem aktuellen Niveau zu bleiben. Wir haben nämlich eine gute Saison abgeliefert, aber diese Mannschaft hat noch viel Potenzial und ist noch lange nicht auf dem Zenit angekommen.“