Rudofsky Meister. Landhockey / Mit dem Team der SV Arminen holte Pit Rudofsky den österreichischen Meistertitel und qualifiziert sich für die EHL.

Von Markus Nurschinger. Erstellt am 02. Juli 2014 (08:42)
Der Klosterneuburger Pit Rudofsky wurde heuer mit dem SV Arminen österreichischer Meister im Feldhockey. Zwar verletzte sich Rudofsky am Beginn der Saison am rechen Bein. „Letztes Jahr hatte ich links einen Bändereinriss, dieses Jahr im rechten Fuß“, berichtet Rudofsky, der den Arminen damit fast die gesamte Saison gefehlt hat. Knapp vor dem Final-Four war der junge Klosterneuburger, der vergangenes Monat die Matura bestanden hat, aber wieder fit.

„Im Final-Four und in den letzten beiden Spielen davor, habe ich wieder Einsatzminuten bekommen. Da lief alles wieder ganz gut für mich“, ist Rudofsky erleichtert. Im Final-Four schaffte er mit seinem Team die Titelverteidigung. Im Halbfinale besiegte das Team um Rudofsky den HC Wien mit 5:2 und zog damit ins Finale gegen NAVAX AHTC ein. Dort sahen die Zuseher bis zur Halbzeit eine ausgeglichene und spannende Begegnung. Die Arminen gingen durch Patrick Schmidt schnell in Führung. In einer unterhaltsamen Partie glich der AHTC jedoch knapp vor der Pause durch Dominik Monghy zum 1:1 Halbzeitstand aus.

Auch nach der Halbzeit verlief das Spiel spannend, auch wenn das Ergebnis von 4:1 für die Wiener eine deutlichere Sprache spricht. „Das Spiel war sehr ausgeglichen und knapper, als es das 4:1 vermuten lässt“, so Rudofsky. Damit qualifizierten sich die Wiener auch für die kommende European Hockey League, die Championsleague des Feldhockey. „Letztes Jahr sind wir in der Gruppenphase augeschieden. Heuer im Herbst wollen wir in Barcelona aber wieder voll angreifen“, hofft der Klosterneuburger.

Als nächstes steht für Rudofsky von 19. bis 26. Juli die A-Europameisterschaft in Belgien auf dem Programm. Vor zwei Jahren stiegen die jungen Österreicher mit dem ersten Platz bei der B-EM in Cernusco in den Pool der besten Nationen auf. Für Rudofsky und das Team zählt nur der Klassenerhalt. „Wir wollen unter die besten sechs und damit unter den Top-Nationen bleiben“, so das Ziel. Bereits seit einer Woche trainiert Rudofsky dafür mit dem Nationalteam.