Stefan Koubek: "Meistertitel zählt sehr viel für mich". "Altmeister" Stefan Koubek spricht über den Erfolg in der Herren Bundesliga, Trainingsrückstand, und den Sieg im Davis Cup.

Von Markus Nurschinger. Erstellt am 16. September 2014 (17:03)
Stefan Koubek holte mit dem 1. Klosterneuburger Tennisverein den Meistertitel in der Herren Bundesliga. Er sicherte im Finale einen wichtigen Punkt im Doppel.
NOEN, TC Kirchdorf

NÖN: Was sagen Sie zum Gewinn des österreichischen Meistertitels?
Stefan Koubek: Wir haben uns den Titel vor der Saison als Ziel gesetzt. Unsere Mannschaft ist mit Andi Haider-Maurer, Dominik Meffert, Philipp Oswald und auch den anderen Spielern sehr stark besetzt. Im Final-Four mussten wir aber insgesamt drei unserer stärksten Spieler vorgeben. Aber wir haben als Mannschaft zusammengehalten und Kampfgeist gezeigt. Auch von einem 0:3 Rückstand haben wir uns nicht stoppen lassen.

Was bedeutet der Titel für Sie?
Koubek: Ich habe ja bereits einige Meistertitel gewonnen, aber damals war ich noch richtig durchtrainiert und habe auf Top-Niveau gespielt. Das ist jetzt nicht mehr so, daher zählt der Titel sehr viel für mich. Außerdem hatten wir einen super Zusammenhalt im Team. Wir hatten auch viel Spaß und einiges gemeinsam unternommen. Mit so einer super Truppe macht das Ligaspielen richtig Spaß. Nächstes Jahr werde ich aber wieder mehr trainieren. (lacht)

Was sind die Ziele für die kommende Saison, bzw. werden Sie wieder für den KTV spielen?
Koubek: Wir haben noch nichts besprochen, ich gehe aber schon davon aus, dass ich nächste Saison wieder hier spielen werde. Die Zielsetzung hängt aber davon ab, ob wir das Team so zusammenhalten können. Immerhin ist so eine gute Truppe auch nicht billig.

Österreich hat beim Davis-Cup gegen Lettland klar den Klassenerhalt geschafft, was sagen Sie dazu?
Koubek: Man hat gesehen, dass Lettland ohne Ernests Gulbis im Einzel keine Chance gegen uns hatte.