Barracuda bleibt jetzt doch. Nachdem das Resort kurzzeitig zum Verkauf stand, konnten sich Betreiber und Stadtgemeinde doch auf einen gemeinsamen Weg in die Zukunft verständigen.

Von Christoph Nurschinger. Erstellt am 24. Juni 2020 (04:09)
Bürgermeister Stefan Schmuckenschlager, Philipp Kennedy, der für die Austragung der Triathlons in Klosterneuburg mitverantwortlich ist und Barracuda Geschäftsführer Michael Müllner-Baatz (von links) bei der Eröffnung des Barracuda-Resort im Jahr 2017.
NÖN/Archiv

Es sorgte für einiges an Aufsehen, als vorletzte Woche plötzlich das Barracuda-Resort im Strandbad auf einer Online-Plattform zum Verkauf angeboten wurde. Geschäftsführer Michael Müllner-Baatz beklagte mangelnde Unterstützung durch die Stadtgemeinde Klosterneuburger und meinte, dass Resort wäre das zusätzliche Kopfzerbrechen aktuell nicht wert, wenngleich er betonte, dass der Wunsch nach dem Rückzug aus Klosterneuburg nicht durch wirtschaftliche Gründe ausgelöst wurde: „Wir sind absolut liquid und nicht in wirtschaftlichen Problemen. Es ist einfach so, dass der Stress und die viele investierte Arbeit sehr frustrierend sind, wenn wir keine Unterstützung erhalten, um unsere Situation zu verbessern.“

Jetzt dürften sich die Wogen allerdings ziemlich rasch geglättet haben. „Es gab jetzt doch ein sehr ausführliches Gespräch mit der Bädervewaltung und der Stadtgemeinde und wir haben bereits erste Ergebnisse und Vorschläge, die jetzt im Detail ausgearbeitet werden,“ freute sich Müllner-Baatz darüber, dass jetzt wieder Bewegung in die festgefahrene Situation kommt. Auch mit Bürgermeister Stefan Schmuckenschlager war Müllner-Baatz zuletzt in Gesprächen, die laut dem Barracuda-Geschäftsführer in eine sehr positive Richtung gingen. Damit dürfte dieser jetzt zufrieden sein, denn wie er die NÖN informierte, steht das Objekt jetzt doch nicht mehr zum Verkauf.

Mit dem Verbleib des Barracuda-Resort, muss man sich auch um die Zukunft des Klosterneuburger Triathlons keine Sorgen machen.
C. Nurschinger

„Das ist natürlich auch für unsere Angestellten in Klosterneuburg eine sehr erfreuliche Entwicklung. Wir hoffen, dass wir jetzt die Mittel und Wege finden, um besser gesehen zu werden und richtig durchzustarten,“ erörter Müllner-Baatz.

Auch für den Klosterneuburg-Triathlon, der sich in den letzten Jahren einen sehr guten Namen machen konnte, dürften dies gute Nachrichten sein. Philipp Kennedy, der für die Durchführung des Triathlons mitverantwortlich ist, betonte zwar bereits letzte Woche, dass die Existenz des Triathlons nicht an das Resort gebunden ist, für die zukünftige Entwicklung des Multisportfestivals, kann das Bestehen des Resorts aber nur von Vorteil sein, handelt es sich doch um den größten Kooperationspartner.

Für mögliche Kosten, die durch die Maßnahmen entstehen könnten, wird laut dem Geschäftsführer das Barracuda-Resort selbst aufkommen: „Das tragen natürlich wir, aber wir sind schon sehr froh, dass es jetzt Bewegung in der Sache gibt.“