„Abstieg kein Untergang“. Nach dem neunten Platz in der abgelaufenen Bundesliga-Saison stehen die Klosterneuburger Tennisherren nun vor dem Abstieg in die 2. Bundesliga.

Von Markus Nurschinger. Erstellt am 05. Juli 2017 (02:43)
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Lucas Miedler kann sich mit den KTV-Herren momentan auf die 2. Bundesliga einstellen.

Die Klosterneuburger Tennisherren beendeten die heurige Bundesligasaison auf dem neunten, und damit vorletzten Platz. Da dieser auch gleichzeitig ein Abstiegsplatz ist, müssen die KTV-Herren nun um den Klassenerhalt bangen.

„Die Bilanz der heurigen Saison ist schon sehr schmerzlich. Fast alle Spiele sind gegen uns gelaufen. Wir hatten Begegnungen, in denen wir in knappen Dreisatz-Matches Punkte verschenkt haben, teilweise hatten wir Matchbälle und haben dann noch verloren, das ist schon sehr bitter. Auch die Spiele unserer Gegner untereinander sind immer gegen uns ausgegangen. Da sind Matches ausgegangen, dass wir uns nur gewundert haben. Das war ein ziemliches Kuddelmuddel. Alles in allem war es eine unglückliche Saison für uns“, bilanziert Mannschaftsführer Herbert Ehling.

Mit dem neunten Platz in der Abschlusstabelle haben die Klosterneuburger nicht gerechnet. „Die Chancen aufs Obere Play-off waren gering, das wussten wir, aber wir haben schon gedacht, dass wir in unserer Gruppe zumindest Dritter oder Vierter werden. Die entscheidende Begegnung war die klare Niederlage gegen Steyr“, ärgert sich Ehling.

Meldet sich nun keine Mannschaft aus der Bundesliga ab, müssen die KTV-Herren absteigen. „Es gibt Gerüchte, dass sich die eine oder andere Mannschaft vielleicht auflöst. Wenn nicht, geht die Welt auch nicht unter“, erklärt Ehling.

Wie es mit der Mannschaft im Falle des Abstiegs weitergehen würde? „Alle Österreicher sind bereit auch in der 2. Bundesliga bei uns weiter zu spielen. Das ist sehr wichtig. Die Legionäre würden wir dann nur ein bis zwei Mal holen, falls Not am Mann ist. Man muss bedenken, dass wir uns in der 2. Bundesliga auch einiges an Geld ersparen würden. Außerdem hätten wir dort sicher auch einfachere Spiele“, sieht Ehling auch die positiven Seiten.