Koubek und Co mit Durchmarsch ins Finale. Auch im dritten Spiel bleiben die KTV-Herren ungeschlagen und kämpfen nun in Villach um den Meistertitel.

Von Markus Nurschinger. Erstellt am 13. September 2017 (03:25)
NOEN, Nurschinger
Stefan Koubek sorgte erneut für wichtige Punkte. Die Klosterneuburger müssen im Final-Four allerdings auf ihn verzichten.

Nach dem Sieg gegen TK Eden ging es letztes Wochenende für die Jungsenioren des 1. KTV in einer Doppelrunde gegen Wr. Neustadt und Colony um weitere Punkte.

Am Freitag in Wr. Neustadt konnte man erstmals in dieser Saison auf Davis-Cup-Kapitän Stefan Koubek bauen. Er ließ naturgemäß nichts anbrennen und siegte glatt in zwei Sätzen. Allerdings musste sich ein angeschlagener Thiemo Maier trotz Favoritenstellung danach in zwei Sätzen geschlagen geben.

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Experten unter sich. KTV-Mannschaftsführer Mario Weber mit dem ehemaligen Davis-Cup-Kapitän und Colony-Spieler Clemens Trimmel.

Dennoch führten die Klosterneuburger nach den Einzeln bereits mit 4:1 und holten sich auch noch die beiden Doppel zum 6:1-Endstand. Gegen Colony ging es am Sonntag dann um den ersten Platz in der Tabelle. „Colony ging als leichter Favorit in die Partie, doch wir hatten von Beginn an ein gutes Gefühl“, erklärt Mannschaftsführer Mario Weber. Dieses Gefühl sollte die KTV-Herren auch nicht täuschen.

Match auf hohem Niveau

Es entwickelte sich von Beginn an ein enges Match auf hohem Niveau. Dabei überzeugten einmal mehr Stefan Koubek und Martin Schneiderbauer mit klaren Zweisatz-Siegen. Nach zwei verlorenen Einzeln erkämpfte dann Christian Posch nach einem harten Dreisatz-Sieg die 3:2 Führung nach den Einzeln.

Nun war plötzlich der Tagessieg und damit verbunden der Gruppensieg in Reichweite und das Team ließ sich die Butter nicht mehr vom Brot nehmen. Mit jeweils zwei Siegen im Champions-Tiebreak gingen die Punkte verdienterweise an die Doppel Koubek/Schneiderbauer und Reithmayr/Posch.

„Wenn mir vor der Saison jemand gesagt hätte, dass wir den Gruppensieg holen, hätte ich sofort unterschrieben“, jubelt ein zufriedener Weber. Mit großer Motivation geht das Team nun ins Obere Play-off, kommenden Samstag trifft man auswärts im Halbfinale auf den TC Villach. Wermutstropfen ist das Fehlen der Nummer Eins Stefan Koubek, der zeitgleich das Davis-Cup-Team in Wels coacht.