Titeltraum begraben. Wasserball / Die Klosterneuburger Wasserballer können den Titel in der Regionalliga Ost nicht verteidigen. Baden ist neuer Meister.

Von Markus Nurschinger. Erstellt am 02. Juli 2014 (08:42)
Der USCK (im Bild Richard Schierach) verpasste die Titelverteidigung.
NOEN, USCK
Nichts wurde es für die Klosterneuburger mit der Titelverteidigung in der Regionalliga Ost. Zwei knappe Niederlagen kosteten dem Vorjahresmeister den Titel. Denn Meister in der Regionalliga Ost wurde der Badender AC. Das kuriose an der Geschichte ist, dass der USCK die Badener zwar im oberen Play-off besiegten und damit den vierten niederösterreichischen Meistertitel in Folge holten, in der Gesamttabelle der Regionalliga aber zweite hinter dem BAC wurden.

Im ersten Spiel im oberen Play-off musste sich die Truppe von Trainer Jochen Plementas den ASV Juniors in einem äußerst knappen Spiel mit 12:15 geschlagen geben. Nach sechs siegreichen Spielen in Folge mussten sich die Klosterneuburger in dieser Saison erstmals geschlagen geben. Dabei hätten die Klosterneuburger einige Chancen auf den Sieg gehabt, hätten sie ihre Chancen vor dem Tor genutzt.

Im zweiten Play-off Spiel zeigten die Babenberger dann ihre Dominanz und zwangen den LSK mehr als deutlich mit 19:8 in die Knie. Im dritten Spiel fixierten die Klosterneuburger im Derby gegen den BAC mit einem 22:12 Erfolg den niederösterreichischen Meistertitel und holten sich auch erstmals die Tabellenführung. Doch im letzten Spiel gegen den IWV kassierten die Heimischen eine mehr als bittere 10:11 Niederlage, die ihnen die Tabellenführung und den Meistertitel kostete. Denn die Badener gewannen ihre letzten beiden Spiele und überholten die Klosterneuburger noch um zwei Punkte.

„Mit dem zweiten Platz in der Liga müssen wir zufrieden sein. Wenn wir zweimal so knapp verlieren, dann haben wir den Titel auch nicht verdient“, bilanziert Plementas. „Beide Spiele hätten wir nicht verlieren dürfen. Dennoch ist die Stimmung im Team gut, wir sind eine homogene Truppe und freuen uns über den niederösterreichischen Meistertitel. Nächstes Jahr wollen wir wieder voll angreifen“, so Plementas