Zielsetzung bei Staatsmeisterschaften voll erfüllt. Die Klosterneuburger Mosquitos erobertern bei der Staatsmeisterschaft den fünften Platz und steigerten sich damit im Vergleich zum Vorjahr gleich um vier Plätze.

Von Markus Nurschinger. Erstellt am 13. September 2017 (03:37)
NOEN, Mosquitos
Die Klosterneuburger Mosquitos ließen bei den Open-Staatsmeisterschaften die Muskeln spielen und erkämpften sich den fünften Platz. In den kommenden Jahren wollen die Klosterneuburger die Top-Vier sprengen und den Sprung auf das Podest schaffen.

Am Wochenend startete das Open-Team der Mosquitos in Dornbirn bei den österreichischen Staatsmeisterschaften und wusste zu überzeugen.

Die Mosquitos, die letztes Jahr zum ersten Mal seit langer Zeit ein Team stellten und Neunte wurden, hatten dieses Jahr aber auch etwas höher gesteckte Ziele: „Der Plan war es, uns als das stärkste Team hinter den dominanten Top-Vier zu etablieren, um langfristig dann ganz oben mitzuspielen“, gab Coach Christoph Nurschinger vor.

In der Vorrunde Gegner zu stark

In der Gruppenphase ging es gegen den Titelfavorit und späteren Meister „Forward“ aus Wien und die Sieger aus dem Vorjahr „Catchup Graz“. Beide Teams gehören zu den besten Österreichs und haben sich im August auch für die Europäische Klubmeisterschaft qualifiziert. Dementsprechend waren die ersten beiden Partien ziemlich hart, und die Mosquitos mussten sich trotz sehr starken Leistungen 6:15 und 4:15 geschlagen geben.

Anschließend ging es im Kreuzspiel gegen die „Rheindivers“ aus Hohenems, in dem die Mosquitos klar ihre Überlegenheit zur Schau stellten. Die Vorarlberger waren den Klosterneuburgern nicht gewachsen und so konnten die Mosquitos sich einen dominanten 15:3-Sieg sichern. Für die Klosterneuburger war damit das Platzierungsspiel um den heiß begehrten fünften Platz gesichert. Dort ging es gegen die Fünften aus den letzten beiden Jahren, die „DiscoboyEZ“ aus Wien.

Spiel um Platz Fünf klar dominiert

Dies wurde allerdings zur Überraschung manchen Zusehers keine spannende Partie, sondern eine Deklassierung der Wiener. Die Mosquitos zeigten keine Gnade, starteten mit 7:0 ins Spiel und gingen nie vom Gas. Vor allem die aggressive Defense, an welcher in der Vorbereitung gearbeitet wurde, machte sich bezahlt.

„In den letzten fünf Jahren ist es keiner Mannschaft gelungen, die Top-4 zu entthronen. In Zukunft sollen es nicht mehr die vier großen Herrenteams sein, sondern fünf“, zeigt sich der Coach optimistisch für die kommenden Jahre.