Klosterneuburg holte Silber in Göppingen. Zum vierten Mal in Serie traten die Klosterneuburger Wasserballer beim Turnier in der Nähe von Stuttgart an. Erst im Finale war Endstation.

Von Christoph Nurschinger. Erstellt am 15. Januar 2020 (02:23)
Torhüter Richard Schierach, mit der roten Kappe in der Mitte, ist auch im Rennen bei der NÖN Wahl zum Sportler des Jahres in Klosterneuburg. NächsteWoche steht dann auch die erste Runde für sein Team in der U-13-Bundesliga an.
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Den Schwimmverein Göppingen und den 1. Union Schwimmclub Klosterneuburg verbindet seit vielen Jahren eine gut gepflegte Partnerschaft. So reisen die Klosterneuburger Wasserballer nicht nur regelmäßig für ihre Trainingslager nach Göppingen, in die Nähe von Stuttgart, sondern auch das Neujahrsturnier der Göppinger steht als Fixpunkt auf dem Kalender der Klosterneuburger. Bereits zum vierten Mal trat man in der Partnerstadt zum Neuhjahrsturnier an um den ersten Platz zu holen, doch auch diesmal wollte es mit dem Titel nicht klappen. Dabei sah es lange Zeit gut aus und erst im Finale platzte der Titeltraum.

Gruppenphase ohne Niederlage

Zunächst wurde das Teilnehmerfeld in zwei Gruppen unterteilt und eine Gruppenphase gespielt. Diese Gruppenspiele liefen für die Klosterneuburger absolut nach Wunsch.

Kein Gegner konnte ihnen das Wasser reichen und so qualifizierte die Truppe rund um Michael Schierach sich mit drei deutlichen Siegen, darunter auch ein 9:0 gegen die Gastgeber, direkt für das Finale.

In diesem ging es gegen den SSV Zuffenhausen, der in der Deutschen Oberliga antritt und durch den ehemaligen deutschen Nationalteamtorwart Volker Wörn einen sicheren Rückhalt hatte.

Volker Wörn war kaum zu bezwingen

Wörn war dann auch der Grund, warum die Klosterneuburger im Finale schnell in Rückstand gerieten. Der Goalie hielt Ball nach Ball und bereitete der Klosterneuburger Offensivabteilung offensichtliches Kopfzerbrechen. Im Gegenzug konterte Zuffenhausen mehrmals erfolgreich und lag nach der ersten Halbzeit bereits mit 6:0 deutlich voran.

In der zweiten Hälfte kam der USCK zwar besser ins Spiel und sgoar zwei Mal zum Torerfolg, für eine Aufholjagd war Wörn an diesem Tag aber einfach zu stark. „Ihr Tormann war definitiv unser Sargnagel“, wusste Kapitän Michael Schierach um den entscheidenden Faktor im Finale. Mit einigen Siegen im Gepäck kann man trotzdem mit einem guten Gefühl in die anstehenden Ligaspiele gehen.