Corinna Kuhnle am Weg zur Form. Bei den Oceanian Championships testete das Nationalteam die aktuelle Form. Das Podest ist noch außer Reichweite.

Von Christoph Nurschinger. Erstellt am 27. Februar 2019 (01:35)
Franz Anton
Nach dem Semifinale noch auf dem dritten Platz gelegen, war die Hoffnung auf das Podest nach einem Torfehler vorbei.

Nachdem die Fahrerinnen des Nationalteams letzte Woche bei den Australian Open teilnahmen, fanden am Wochenende die Oceanian Championships statt, bei denen Corinna Kuhnle und Co. erneut am Start waren.

Ausgetragen wurden die Meisterschaften im australischen Penrith, wo 2000 auch bei den Olympischen Spielen gefahren wurde.

Auch wenn es bis zur eigentlichen Wettkampfsaison noch ein bisschen dauert, kann man mit dem Abschneiden nicht ganz zufrieden sein. Corinna Kuhnnle lag nach dem Semifinale noch auf dem guten dritten Platz, mit zwei groben Schnitzern im Finallauf bugsierte die Klosterneuburgerin sich allerdings aus dem Titelrennen und musste sich schlussendlich mit dem 10. Platz zufrieden geben. Kuhnle sieht das Ergebnis allerdings gelassen. „Ich bin zu viel auf Angriff gefahren und habe schon bei Tor 4 meine erste 50-Sekunden Strafe kassiert. Mein Trainingsstand ist zwar gut, ich bin aber noch nicht bereit für Wettkämpfe. Um gute Ergebnisse zu erzielen, haben wir in den letzten Wochen zu viel trainiert,“ weiß Kuhnle warum es im Moment noch nicht klappt.

„Bis zur Europameisterschaft Anfang Juni, werde ich vor allem an den Wettkampfläufen und der Konstanz auf die Renndistanz arbeiten,“ ist die Klosterneuburgerin zuversichtlich.

Auch Cheftrainer Helmut Oblinger erhofft sich eine Steigerung bis zum Saisonstart: „Abgesehen von Viki Wolffhardt konnte niemand das volle Potenzial abrufen. Bis zur EM wartet noch viel Arbeit auf uns.“