Zurück in die Bundesliga?. Badminton / Für die Rückkehr in die Bundesliga wird nun jeden Dienstag ab 7 Uhr früh trainiert.

Erstellt am 01. Oktober 2013 (16:19)

Die Happyland-Sanierung ist für die Union Racketlon Klosterneuburg ein enormer Ansporn. „Mit dem Plan im Happyland fixe Badmintoncourts zu errichten im Hinterkopf, liegt es nun an uns, der Politik nochmals auch die spitzensportliche Notwendigkeit in Erinnerung zu rufen“, will URK-Manager Marcel Weigl in den nächsten zwei Jahren zurück in die Badminton Bundesliga.

Dienstag in einer Woche beginnt die Saison mit einer Doppelveranstaltung gegen St. Pölten. Neben der Landesliga-Mannschaft will auch RL Klosterneuburg II den soeben geschafften Aufstieg in die Oberliga gegen die zweite St. Pöltner Truppe bestätigen.

Die Stammaufstellung der ersten Mannschaft sieht eine Mischung aus Routiniers und Youngsters vor, beträgt 23,5 Jahre. Spielertrainer Andreas Nemeth (22 Jahre) soll Johannes Schubert (23), Lukas Trojan (21) und Christine Seehofer (18) führen. Statt der fix eingeplanten Didi Trandeva (Babypause) springt Verena Kirchsteiger (27) ein. Dazu kommen Fritz Thausing (30) sowie die Ersatzleute Andi Höchtl, Marcel Weigl, Simone Seitz und Bettina Bugl. Als „Joker“ ist es nun gelungen, Krassimir Yankov als Leihspieler zu verpflichten. Der bulgarische Nationalspieler spielt auch bei Kelag Kärnten in der Bundesliga.

Den Grundstein für sportliche Erfolge möchten die Babenberger im Training legen. In erster Linie mit dem ungarischen Nationalspieler Andreas Nemeth, der als Fulltime-Trainer auch für diverse Schul-Kooperationen im Einsatz ist. „Genau so einen netten, kompetenten Spieler haben wir jahrelang gesucht, um in Klosterneuburg den Badmintonsport nachhaltig aufbauen zu können“, ist Weigl optimistisch. Dazu geht die URK ganz neue Wege: Training jeden Dienstag um 7 Uhr früh im Tennispoint Vienna. „Um 7 in der Früh haben garantiert alle Zeit, es stehen bis zu sechs Plätze zur Verfügung und wenn du es schaffst, um diese Zeit dein Leistungsvermögen abzurufen, dann wirst du zu jeder anderen Zeit noch besser spielen“, erklärt Weigl diesen unüblichen Schritt.

Von Daniel Wertheim