In Leobendorf ist „etwas entstanden“. Leobendorf-Trainer Christian Prosenik freut sich auf die nächste Partie und lobt die zahlreich nach Krems mitgereisten Fans.

Von David Aichinger. Erstellt am 16. September 2014 (08:58)
Auf den Zaun geklettert. Die Freude über den späten Ausgleich von Robert Fekete (Nummer 11, ganz oben) kannte bei den Kremsern keine Grenzen. Am Freitag will Leobendorf beim nächsten Auswärtsspiel in Waidhofen ähnliche Szenen verhindern.
NOEN, Sommer
WAIDHOFEN AN DER THAYA - SV HAAS LEOBENDORF, FREITAG 19.30 UHR. Das nächste Spiel führt die Leobendorfer am Freitag neuerlich ins Waldviertel. Diesmal geht es ins deutlich nördlicher gelegene Waidhofen an der Thaya.

Letztes Duell: „Furchtbar kalt und kein gutes Spiel“

SVL-Trainer Christian Prosenik erinnert sich noch gut an das 1:1 aus der Vorsaison: „Das war die letzte Partie in der Hinrunde. Es war furchtbar kalt, und das Spiel war nicht unbedingt gut anzusehen.“ Das will er mit seiner Elf am Freitag besser machen – und voll punkten.

Helfen könnte dabei die aktuelle Verfassung des Gegners. Waidhofen hat erst einen Sieg gegen Bad Vöslau zu Buche stehen, vier der sechs Spiele gingen verloren.

Genau deshalb warnt Prosenik aber davor, die Partie auf die leichte Schulter zu nehmen: „Sie sind ein bisschen in der Krise und brauchen unbedingt Punkte. Ich bin mir sicher, dass uns ein sehr schweres Spiel erwartet.“

Coach vom Support der Fans begeistert

Für das er, abgesehen von den Langzeitverletzten, neuerlich aus dem Vollen schöpfen kann. Und auch auf die Unterstützung aus den Zuschauerrängen kann sich der Coach verlassen: „In Leobendorf ist etwas Sensationelles entstanden. Viele sind bei den Heimspielen, fahren auch auswärts mit und gehen danach zusammen zum Heurigen. Ihnen gefällt vor allem unsere Spielweise. Ich hab’ schon mit vielen von ihnen gesprochen.“

Nicht zuletzt deshalb will Prosenik nach Waidhofen fahren, „um zu gewinnen und so lange wie möglich vorne dabei sein.“

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