Ein Schotte schlägt für Bisamberg auf

Grozügig und gar nicht geizig: Ian Bregg vertritt Österreich bei der Senioren-Weltmeisterschaft in Spanien.

Erstellt am 24. November 2021 | 02:09
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Bürgermeister Günter Trettenhahn (r.) und die Arbeitskreisleiterin der Gesunden Gemeinde Bisamberg Martina Strobl wünschen dem gebürtigen Schotten Ian Begg alles Gute für seinen Einsatz bei den Senioren-Weltmeisterschaften.
Foto: privat

Unter dem Motto „Sport tut gut!“ haben Bürgermeister Günter Trettenhahn und die Arbeitskreisleiterin der Gesunden Gemeinde Bisamberg Martina Strobl Ian Begg verabschiedet, der an der Badminton-Senioren-WM Ende des Monats in Spanien teilnehmen wird. Begg ist ein gebürtiger Schotte, der seit 1987 in Kor neuburg und seit 2007 in Bisamberg lebt, arbeitet und spielt.

Seit der Schulzeit greift er zum Schläger

Seit seiner Schulzeit übt er diesen Sport aus. Mittlerweile ist er fast 70, und er ist der erste Bisamberger, der sich für die Teilnahme an einer World Badminton Seniors Championship qualifiziert hat. Der Hobby-Sportler hat in den letzten zwei Jahrzehnten regelmäßig für Österreich im Einzel, Herren-Doppel und Mixed-Doppel bei Europameisterschaften und früheren Badminton-Weltmeisterschaften gespielt.

Das österreichische Seniorenteam sichert sich regelmäßig Medaillen bei den Meisterschaften, die Teilnehmer aus der ganzen Welt anziehen. Für Begg war es ein besonderes Highlight, nach Vancouver zu reisen, um 2011 für Österreich bei den Weltmeisterschaften anzutreten. Er forderte einige der weltbesten Badminton-Spieler auf dem Platz heraus.

Harte Konkurrenz kommt von den europäischen Teams aus England und Dänemark, aber auch von den asiatischen Nationen, insbesondere China und Japan.

Der „Erzrivale“ kommt aus Dänemark

„Für diese Konkurrenten ist Verlieren keine Option“, weiß Begg, der vor allem seine regelmäßigen „Schlachten“ mit seinen Herausforderern aus Dänemark genießt. Dafür trainiert er täglich bei der Sportunion Bisamberg.

„Mein Ziel ist es, das Inte resse am Badmintonspiel zu erweitern und insbesondere die jüngere Generation zu inspirieren und zu ermutigen, auf dem Platz zu stehen und einen Sport auszuüben, der Menschen verbindet und die Lebenskompetenzen vermittelt, die wir alle benötigen“, so Begg.