Christian Gepp: "Zu wenig Spieler in Korneuburg". Die Korneuburger konzentrieren sich nach dem LL-Rückzug nur mehr auf den Nachwuchs.

Von Peter Sonnenberg. Erstellt am 01. November 2017 (01:00)
NÖN
Setzt Schwerpunkt auf den Nachwuchs: Korneuburgs Obmann Christian Gepp.

Die neue Saison der Landesliga bei den Herren startete vor Kurzem mit mickrigen sechs Mannschaften. Ein Mitgrund dafür ist, dass sich die Spielge meinschaft Tulln und Korneuburg auflöste und vom Spielbetrieb zurückzog.

Während die Tullner aber immerhin in der 1. Klasse weiterspielen, konzentrieren sich die Korneuburger 2017/18 nur auf den Nachwuchs. Obmann Christian Gepp, gleichzeitig auch Bürgermeister in Korneuburg, erklärt warum: „Es gab einfach zu wenig Spieler in Korneuburg. Da haben wir die Notbremse gezogen.“ Sein sportlicher Leiter Christian Poul geht ins Detail: „Wir schaffen es zwar immer wieder, gute Spieler auszubilden, wie Thomas Morwitzer und Stefan Obermann (Anm.: mittlerweile spielen beide Bundesliga), haben aber noch keine breite Basis für ein funktionierendes Herrenteam.“

Das soll sich in Zukunft ändern: Heuer gibt es eine U12- und eine U14-Mannschaft mit viel Potenzial, nächstes Jahr soll noch eine U16 dazukommen. Die Spieler, die bereits aktuell dafür in Frage kommen, wurden vn Nachwuchsleiter Reynaldo O’Neal bei den Basket Flames in Wien geparkt, und in ein paar Jahren sollen diese Talente dann den Kern einer möglichen neuen Herrenmannschaft stellen. „Das ist zwar Zukunftsmusik, aber auf jeden Fall unser großes Ziel.“