„12ndr Beach Serie“ in Spillern blieb wasserfest. Die vierte Station der „12ndr Beach Series“ kämpfte am Wochenende erfolgreich gegen die Wetterturbulenzen.

Von Peter Sonnenberg. Erstellt am 21. Juli 2021 (03:11)

Am Samstag und Sonntag wurde der vierte von insgesamt neun Stopps der „12ndr Beach Series powered by Hypo NOE“, der größten Hobbyturnierserie in Niederösterreich, vom Ersten Beachvolleyballverein 04 in Spillern ausgetragen.

Trotz der furchtbaren Wettervorhersage, welche zwei Tage Gewitter, Regen und Unwetter in ganz Österreich prophezeite, starteten insgesamt 56 Teams in den vollständig ausgebuchten Bewerben Damen, Herren und Mixed ins Turnier.

Die top motivieren Damen- und Herrenteams blieben am Samstag glücklicherweise weitestgehend von Regen verschont und durften sich sogar über ein paar Sonnenstrahlen freuen. In gewohnt hochwertiger Spielmanier wurden von halb neun in der Früh bis halb neun abends (!) beide Bewerbe ausgetragen.

Die zahlreichen Besucher des Beachvolleyballplatzes in Spillern durften dabei hohes Niveau genießen. Unter starker Beteiligung von Teams aus der Nachbarschaft – den „Zwölfendern“ aus Stockerau – ging unter anderem der Turniersieg bei den Herren an die Stockerauer Hirschen.

Gewitter sorgte für Zwangspause

Der Mixed-Bewerb mit 24 Teams wurde am Sonntag mit den besten Hoffnungen gestartet, von den prognostizierten Unwettern so verschont zu bleiben, wie es am Samstag der Fall gewesen war. Lange blieb es trocken in Spillern, bis am Nachmittag eine rund 90-minütige Gewitter- und Regenpause eingelegt werden musste, bei der mehrmals über einen potenziellen Turnierabbruch diskutiert werden musste.

„Doch nicht einmal das widrige Wetter konnte dem Spielniveau oder der Stimmung am Platz etwas anhaben“, freute sich Turnierdirektor Martin Krautgartner. Im Anschluss konnten die Gruppenphase sowie der Beginn der K.o.-Spiele im Trockenen abgehalten werden. Nach der kurzen Regenpause wurden das große und das kleine Finale wieder unter teils strömendem Regen und Donnergrollen abgehalten, aber die Teams lieferten erstklassiges Beachvolleyball. Aufgrund der großartigen Leistungen unter den schlechtesten Bedingungen wurde den Teams bei der Siegerehrung vom Organisator der Sondertitel „geprüft wasserfest“ verliehen.

Kaum war der Platz nach dem Turnier geräumt, begleitete die Abendsonne die Teams nach Hause. Nächste Woche geht es nun in Bad Erlach weiter.