Nur Rang fünf für Kunert/Dressler. Korneuburgs Thomas Kunert wollte mit Christoph Dressler den Staatsmeistertitel, am Ende gab’s eine Enttäuschung.

Von Peter Sonnenberg. Erstellt am 30. August 2016 (11:12)
Trotzdem nicht unzufrieden. Thomas Kunert (rechts) und Christoph Dressler.
noen, privat

Bei den österreichischen Staatsmeisterschaften in Litzlberg am Attersee (Oberösterreich) mussten sich der Korneuburger Thomas Kunert und Partner Christoph Dressler mit Rang fünf begnügen.

Dabei begann alles nach Wunsch: Am Freitag feierten sie zunächst zwei 2:0-Erfolge gegen Baldauf/Skrabal und Koraimann/Müllner. Im Viertelfinale kam es dann zum Duell mit den Olympia-Neunten Huber/Seidl, welches knapp mit 1:2 verloren wurde. Besondere Brisanz hatte das Spiel auch deshalb, da ausgerechnet diese beiden Kunert/ Dressler das Ticket nach Rio weggeschnappt hatten. Im da-rauffolgenden „Loser Pool“ machte man dann gegen die Lokalmatadoren Eglseer/Schnetzer zu viele Eigenfehler und beendete das Turnier schließlich als Fünfter.

"Nächste Woche wieder voll auf der Höhe"

„Wir haben die letzten zwei Wochen noch kleine Wehwechen auskurieren müssen und waren dann bei der großen Hitze im letzten Spiel etwas müde. Wichtig ist aber, dass wir nächste Woche wieder voll auf der Höhe sind und zum Saisonende noch kräftig für die Weltrangliste punkten können“, relativiert Kunert. „Natürlich hätten wir hier gerne gewonnen, aber die Spitzenteams in Österreich sind so dicht beisammen, dass man sich kein einziges schwaches Spiel leisten kann.

Wir gehen dennoch voll motiviert in die beiden letzten Turniere der Saison, um unsere Ausgangsposition für die Heim-WM nächstes Jahr in Wien nochmals zu verbessern“, zeigt sich auch Dressler zuversichtlich.

Das Team Kunert/Dressler absolviert diese Woche das CEV Masters in Jurmala und kämpft nächste Woche im slowenischen Portoroz beim MEVZA- Turnier um wichtige Weltranglistenpunkte.