Gelebter Teamgeist bei der Union APG Powergirls. Katja Burger, Kapitänin der Union APG Powergirls, über den tollen Saisonstart, die Gründe und den neuen Trainer.

Von Teresa Bruckner. Erstellt am 25. November 2020 (00:09)
Hält den Teamgeist für den Hauptgrund des aktuellen Erfolgslaufs: Korneuburgs Kapitänin Katja Burger. 
Robert Simperler

Bis zur Saisonunterbrechung aufgrund der Coronavirus-Pandemie zeigten die Korneuburger Handballerinnen mit drei Siegen aus drei Spielen eine überzeugende Leistung. Im Interview verriet Kapitänin Katja Burger, was die Mannschaft so stark macht, wie sie die derzeitige Situation erlebt und was sie vom Rest der Saison erwartet.

NÖN: Sie sind Kapitänin einer sehr jungen, unerfahrenen Mannschaft. Was macht das Team heuer trotzdem so stark?

Katja Burger: Ich denke, dass wir uns von der letzten Saison bis jetzt gefunden haben. Peter (Trainer Schildhammer, Anm.) macht auch sehr viel in puncto Teambuilding, dass wir näher zusammenrücken. Ich glaube, dass wir über das Team so stark sind, weil jeder füreinander kämpft. Deswegen können wir andere Schwächen besser kompensieren, weil wir als Team auftreten.

Sie haben Peter Schildhammer angesprochen, er ist seit dieser Saison der neue Trainer. Wie gestaltet sich die Zusammenarbeit mit ihm?

Burger: Wir haben eine sehr gute Kommunikation. Er holt sich auch regelmäßig Feedback von uns Spielerinnen und versucht im Training viele verschiedene Ansätze, die wir bis jetzt noch nicht kennen. Wir haben auch jetzt während der Corona-Zeit Trainingspläne von ihm bekommen und machen Zoom-Meetings, müssen dann als Team Challenges erledigen oder machen einen Spieleabend, damit wir alle in Kontakt bleiben. Diesbezüglich ist er sehr engagiert und deswegen funktioniert das auch so gut und macht uns allen sehr viel Spaß. Also unser Teamklima ist einzigartig gut.

Denken Sie, dass die Mannschaft das hohe Niveau vom Saisonbeginn auch über die derzeitige Pause hinweg aufrechterhalten kann?

Burger: Ich denke schon, dass es gut funktionieren wird, weil die Trainings sind teilweise schon sehr herausfordernd. Wir schauen halt, dass wir konditionell und kraftmäßig auf demselben Level bleiben. Natürlich ist es klar, dass wir, wenn wir so lange keinen Ball in der Hand hatten und nicht miteinander spielen konnten, ein bisschen Zeit brauchen. Aber ich glaube, wenn wir ein bis zwei Wochen miteinander trainieren, sollte das wieder auf dem vorherigen Niveau sein. Wir sind voll motiviert, dass wir noch besser zusammenwachsen, und dann wird das hoffentlich alles gut funktionieren.