Korneuburgerinnen holten WM-Bronze in den USA. Die beiden Korneuburgerinnen Carmen Wastl (16) und Amelie Fuchs-Tröger (15) schafften Historisches und holten mit ihrem Team die erste WM-Medaille für Österreich.

Von Peter Sonnenberg. Erstellt am 15. Mai 2019 (02:31)
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Haben allen Grund zustrahlen!Carmen Wastl (links) und Amelie Fuchs-Tröger mit ihrenBronzeme-daillen bei der Sportlerehrung der Stadtgemeinde Korneuburg.

Zwei junge Korneuburger Cheerleaderinnen schrieben ein Stück heimische Sportgeschichte: Carmen Wastl und Amelie Fuchs-Tröger gewannen mit dem österreichischen Team die erste Medaille der ICU-Cheerleading-Weltmeisterschaft.

Im amerikanischen Orlando holten Wastl und Fuchs-Tröger Bronze mit ihren Teamkolleginnen von den ÖBV Danube Dragons Cheerleader in der Disziplin Junior Advanced – ein Erfolg, der für die beide Weinviertlerinnen unerwartet kam.

„Das werde ich mein Leben lang nicht vergessen“

„Ich war völlig überrascht, weil bei uns nicht alles perfekt geklappt hat, weshalb wir nicht mit einem Stockerlplatz gerechnet haben. Ich war fix und fertig“, konnte es die 16-jährige Wastl kaum glauben. Ähnlich war die Gefühlswelt bei der 15-jährigen Fuchs-Tröger: „Es war ein unglaubliches Gefühl, als wir aufgerufen wurden, das werde ich mein Leben lang nicht vergessen.“

Für die beiden Schülerinnen (Anm.: die eine in Korneuburg, die andere in Wien) war es ein unvergessliches Erlebnis, das dann noch mit dem Besuch in Disneyworld ein wür diges Ende fand.

Aber Stichwort Ende: Nach dieser WM fand bzw. findet ein Umbruch statt, da viele Mädels in eine höhere Altersklasse aufrücken und inklusive Wastl und Fuchs-Tröger nur mehr sieben Cheerleaderinnen im Team sind. „Wir hatten mittlerweile schon das erste Training, jetzt sind wir die Alten“, schmunzelt Fuchs-Tröger. Die neu formierte Auswahl ist auch ein Grund, weshalb erst frühestens im Spätherbst die nächsten Wettkämpfe auf dem Programm stehen, „weil wir uns jetzt neu finden müssen“, wie Wastl weiß.

Das große Ziel sind dann Anfang 2020 die österreichischen Staatsmeister schaften. Bis dahin heißt es trainieren, trainieren und nochmals trainieren – bis zu fünfmal in der Woche.