Der Beruf geht vor. Ein Arztpraktikum in Horn zwingt Friedrich Zandl zur Beendigung seines Engagements beim Landesliga-Vizemeister.

Von Alex Demler. Erstellt am 24. Juni 2014 (07:57)
NOEN, Markus Kreiner
Abgang. Erst im Winter wechselte Friedrich Zandl (l.) aus Eggenburg nach Leobendorf und überzeugte im Frühjahr mit starken Leistungen und sechs Treffern. Foto: Markus Kreiner

1. NÖN Landesliga

SV Haas Leobendorf. Außenbahnspieler Friedrich Zandl muss aufgrund seiner Arztausbildung die Prosenik-Elf nach nur einem halben Jahr verlassen. „Er wäre gerne bei uns geblieben und auch wir hätten ihn gerne behalten. Aber im Zuge seiner Ausbildung ist es leider nicht möglich“, trauert sportlicher Leiter Walter Göttinger dem Außenbahnspieler nach.

Bis zuletzt hoffte man beim Verein

Auch Coach Christian Prosenik hätte Zandl gerne in der neuen Saison wieder im Dress der Leobendorfer gesehen: „Es ist wirklich schade, aber berufliches geht natürlich vor.“ In Leobendorf hoffte man bis zuletzt auf ein Praktikum in Wien. „Jetzt ist es Horn geworden und das lässt es zeitlich leider nicht zu“, so Göttinger.

Als Neuzugang stehen bis dato Kevin Aue und Johannes Dietrich fest. Während Dietrich bereits die Jugendabteilung der Leobendorfer durchlief und nun von der Vienna zurückkehrt, wechselt Aue vom SV Langenlebarn nach Leobendorf. Beim Absteiger der 2. Landesliga Ost trug sich der Mittelfeldspieler sechsmal in die Schützenliste ein.

2. Landesliga Ost

SV Stockerau. Mit Lukas Lampl vom SV Gerasdorf komplettieren die Stockerauer ihr Transferprogramm. Der 20-jährige Mittelfeldspieler absolvierte bereits in der Saison 07/08 das LAZ Stockerau: „Er ist ein junger talentierter Spieler, der nach dem LAZ zur Admira wechselte“, freut sich SVS-Präsident Othmar Holzer über den vierten Neuzugang.

Zuletzt stand Lampl in der Wiener Stadtliga für den SV Gerasdorf unter Vertrag und absolvierte dort acht Spiele. „Wir haben mit ihm jetzt noch eine Option mehr im Kader“, so Holzer, der damit die Kaderplanung des SV Stockerau so gut wie abgeschlossen sieht: „Vielleicht kommt noch ein junger Tormann dazu, ansonsten wird sich bei uns nichts mehr tun.“