Der neue „Einser“. Fußball / Der gebürtige Waldviertler Manuel Hofstätter wird ab dem Sommer 2014 das Tor der Sierndorfer Kampfmannschaft hüten.

Von Patrick Jenisch. Erstellt am 11. Juni 2014 (23:59)
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Nachdem Sierndorfs Obmannstellvertreter Elmar Waltner die Verpflichtung von Martin Haselmayr als neuen Spielertrainer bekannt gab, bestätigte er auch Neuzugang Manuel Hofstätter. „Wir haben uns von unserem bisherigen Tormann Mario Either getrennt, ab Sommer 2014 wird Manuel Hofstätter unser neuer Einsertormann sein“,
so Waltner. Hofstätter war bis dato beim burgenländischen Erste-Klasse-Verein Deutsch Jahrndorf engagiert, wo er die letzten drei Jahre das Trikot überstreifte.

Nach drei Jahren im Nordburgenland war für den gebürtigen Waldviertler aber Schluss: „Erstens wollte ich mich sportlich verändern und zweitens war der Zeitaufwand auch viel zu groß, wenn man bedenkt, dass für ein Training aufgrund der Entfernung fünf bis sechs Stunden draufgegangen sind“, schilderte der zweifache Familienvater seine Wechselgründe.

„Waren uns innerhalb  einer Stunde einig“

Vor seiner Zeit im Burgenland spielte Hofstätter lange Zeit bei seinem Heimatverein Dobersberg im Waldviertel und war aufgrund seines Wohnsitzes in Wien langjähriger Trainingsgast bei der Stockerauer U23. „Der Kontakt zum SVS-U23-Team ist nie abgerissen, daher wollte ich einen Verein im Raum Stockerau finden und bin mit Sierndorf ins Gespräch gekommen“, so Hofstätter.

Nach einem Gespräch mit Neo-Coach Haselmayr war sich der „Handschuh“ mit dem Trainer schon einig, jedoch wurde erst nach einem Treffen mit Sierndorf-Obmann Heinrich
Lackinger der Transfer fixiert.

„Der Obmann und ich haben uns in Wien getroffen und waren uns gleich innerhalb einer Stunde einig“, freute sich Hof-stätter über das schnelle Zustandekommen seines Engagements. Zwar steigen die Sierndorfer aus der Gebietsliga in die 1. Klasse Nordwest ab, dennoch hat der Keeper mit seinem neuen Klub so einiges vor. „Es wäre schön gewesen, wenn wir auch nächstes Jahr in der Gebietsliga gespielt hätten, aber nun werden wir versuchen, vorne mitzuspielen oder gar den Wiederaufstieg schaffen“, lautet der Plan.