Dichtes Programm. Thomas Strobl holte bei der Bundespolizeimeisterschaft Platz zwei beim Mountainbike-, Platz drei im Rennradbewerb.

Von Melanie Kaller. Erstellt am 01. Juli 2014 (08:47)
Thomas Strobl (2.v.r.) belegte beim Mountainbike-Bewerb der Bundespolizeimeisterschaft den zweiten Platz hinter Christoph Mick (r.). Weiters am Foto: Martin Gruber und Fritz Kraus vom PSV Wien.
NOEN, privat

Dass ein 26-Stunden-Arbeitstag am Tag vor einem Rennen nicht die beste Vorbereitung ist, musste Ernstbrunns Thomas Strobl bei den Bundespolizeimeisterschaften feststellen. In Gumpoldskirchen fand am Mittwoch der Mountainbike-Bewerb statt. Die Fahrer mussten den Cross-Country Rundkurs über 75 Minuten +1 Runde fahren. Strobl setzte sich gemeinsam mit Christoph Mick vom Start weg ab, musste aber schon bald Tempo heraus nehmen. Trotzdem reichte es für Strobl noch für einen zweiten Platz.

„Ich spürte doch eine gewisse Müdigkeit“

Der Rennradbewerb der Bundespolizeimeisterschaft wurde am Donnerstag in Steinberg (Burgenland) ausgetragen. Es galt zwei Runden zu 73 Kilometer und 880 Höhenmetern zu bewältigen. Nach den ersten zehn gefahrenen Kilometern setzten sich drei Fahrer vom Hauptfeld ab. Thomas Strobl startete nach 20 Kilometern eine Attacke, wobei ihm drei weitere Fahrer folgten.

„Wir setzten uns durch gute Zusammenarbeit vom Hauptfeld ab und konnten die Führungsgruppe gegen Ende der ersten Runde einholen“, berichtet Strobl. Im Zielsprint musste sich der Ernstbrunner schließlich nur Thomas Mair und Matthias Buxhofer geschlagen geben, die allerdings kein Rennen vom Vortag in den Beinen hatten. Eigentlich wollte Strobl dann am Samstag beim MTB Marathon in Kirchberg in Tirol starten, entschloss sich aber kurzfristig an den Österreichischen Straßenmeisterschaften in Grafenbach teilzunehmen.

„Ich spürte durch die vorangegangenen Rennen doch eine gewisse Müdigkeit“, begründete Strobl seine Entscheidung. Strobl hielt bis zwei Runden vor Schluss gut in einer Ausreißergruppe mit, dann schloss aber das Hauptfeld auf und Strobl kam als 34. ins Ziel. „Am Wochenende werde ich mich nun erholen und auf den Saisonhöhepunkt, die Salzkammergut Trophy am 12. Juli, vorbereiten“.