Bitter! Führung noch aus der Hand gegeben

Erstellt am 19. Januar 2022 | 02:32
Lesezeit: 3 Min
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Augen zu und durch! Chiara Achleitner (M.) war wieder ein Aktivposten im Korneuburger Offensivspiel. Das war gegen die MGA Fivers aber zu wenig.
Foto: Robert Simperler
Zehn Minuten vor Schluss lagen die Handballerinnen aus Stockerau plus drei gegen Ferlach/Feldkirchen vorne, um danach unterzugehen.
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UHC Müllner Bau Stockerau

Nach der Absage des Heimspiels gegen die BT Füchse vergangene Woche mussten die Stockerauerinnen für das erste Spiel im neuen Jahr nach Kärnten zur Auswärtspartie gegen Ferlach/Feldkirchen, die ihrerseits wiederum das Match in Korneuburg Corona-bedingt abgesagt hatten.

Trainer Moshe Halperin konnte aber ebenfalls noch immer nicht auf den gesamten Kader zurückgreifen, auch diesmal fehlten verletzungsbedingt drei Spielerinnen bei Stockerau. Dennoch wurde es – wie erwartet – ein Spiel auf Augenhöhe. Das spiegelte auch die erste Halbzeit wider, keine Mannschaft konnte sich entscheidend absetzen. Den Kärntnerinnen gelang nur einmal ein Drei-Tore-Vorsprung, den die UHC-Damen bis zur Pause aber wieder egalisierten – 13:13.

Auch die ersten 15 Minuten von Halbzeit zwei zeigten ein ähnliches Bild. Die Führung wechselte einige Male hin und her, ohne dass eine Mannschaft einen größeren Vorsprung he rausspielen konnte. Nach 50 Minuten führten die Lenaustädterinnen mit drei Toren, doch dann gelang ihnen nicht mehr viel.

Durch hektische Angriffe kamen die Kärntnerinnen zu einfachen Kontertoren, mit einem 5:0–Lauf wechselte das Momentum zu den Gegner innen. Die Stockerauerinnen wehrten sich mit allen Kräften gegen die Niederlage, konnten das Spiel aber nicht mehr zu ihren Gunsten wenden. Halperin war danach bedient: „Wir waren nach der Führung viel zu hektisch im Angriff und haben ganz einfache Gegentore kassiert. Leider war unser Kader wegen den Ausfällen auch nicht groß genug. Das haben wir  gerade in den letzten zehn  Minuten deutlich gemerkt.“

Union APG Korneuburg

Nach dem bitteren Cup-Aus in Eggenburg (siehe Story rechts) stand am Samstag bereits das nächste Meisterschaftsspiel gegen die MGA Fivers aus Wien auf dem Programm. Doch auch dort gab es für die Korneuburgerinnen nichts zu holen, stand es doch schon zur Pause 20:12 für die Wienerinnen.

Zwar verbesserte sich die Mannschaft in der zweiten Halbzeit vor allem im Angriff, die Gegnerinnen kamen aber immer wieder zu einfachen Toren und gewannen am Ende mit 40:30. „Unser Fokus liegt jetzt klar darauf, die Gegentore zu reduzieren, 40 zu kassieren ist einfach viel zu viel. Aber auch am Abschluss gilt es zu arbeiten“, fasste Trainer Peter Schildhammer die Problemzonen zusammen.