Cristina Neagu: Ein Weltstar kommt nach Stockerau. Die beste Spielerin der Welt, Cristina Neagu, kommt mit Rumänien zum WM-Play-off-Spiel gegen Österreich nach Stockerau.

Von Peter Sonnenberg. Erstellt am 08. Juni 2017 (05:00)
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Die beste Handballspielerin der Welt kommt nach Stockerau: Cristina Neagu.

Ein ganz besonderer Lecker bissen findet am kommenden Dienstag im Sportzentrum Alte Au in Stockerau statt: Um 19.30 Uhr trifft das österreichische Handball-Damennationalteam, unter anderem mit der ehe maligen Korneuburgerin Jo hanna Schindler, im WM-Play-Off-Spiel auf die starken Rumäninnen mit der mehrfachen und aktuellen Welthandballerin Cristina Neagu.

Der Sieger dieser Partie, der in Hin- und Rückspiel ermittelt wird, steht endgültig als Teilnehmer bei der WM im kommenden Dezember in Deutschland fest. „Das sollte sich kein Fan entgehen lassen. Wie oft bekommt man die Chance, der weltbesten Spielerin vor Ort auf die Hände zu schauen?“, hofft UHC-Vorstandsmitglied Walter Klinger auf regen Zuschauer andrang.

Warum die Wahl auf den Spielort Stockerau fiel, ist leicht zu erklären: Trainer Herbert Müller und sein Team kommen immer gerne in die Alte Au, da die Stimmung in der Halle und die perfekte Organisation im Vorfeld und während des Spieltags geschätzt werden.

„Internationale Spiele sind die Highlights im Spielbetrieb des größten Handball-Bundeslandes Österreichs. Dankenswerterweise finden sich immer wieder Vereine, die es den Fans ermöglichen, derartige Handballfeste zu genießen. Der NÖHV schätzt sich glücklich, mit dem UHC Stockerau einen Organisator in seinen Reihen zu haben“, freut sich auch NÖHV-Präsident Johannes Hammer.

Rumänien als schwieriger Gegner

Mit Rumänien als Gegner hat die rot-weiß-rote Auswahl um Teamkapitänin Katrin Engel, übrigens eine Weinviertlerin, allerdings die schwerstmögliche Aufgabe erhalten: Die Osteuropäerinnen zählen zur absoluten Weltspitze, belegten bei der letzten WM sogar den dritten Platz. Ganz zu schweigen von der 28-jährigen Neagu, die dreimal in Folge zur besten Spielerin der Welt gewählt wurde und bis Sommer beim montenegrinischen Spit- zenklub ŽRK Budućnost Podgorica unter Vertrag steht.

Umso wichtiger ist daher die Unterstützung von den Rängen, wie auch ÖHB-Generalsekretär in spe Bernd Rabenseifner weiß: „Mit einer vollen Halle werden unsere Mädels alles daran setzen, Rumänien bis zur letzten Mi nute zu fordern.“ Ganz ähnlich sieht es auch Damen-Teamchef Herbert Müller: „Arbeiten, arbeiten und nochmals arbeiten.“