Diesmal lief für Stockerau alles nach Papierform ab

Erstellt am 25. Jänner 2023 | 02:42
Lesezeit: 3 Min
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Aktuell eine der Stockerauer Leistungsträgerinnen: Melissa Begovic.
Foto: Simperler
Stockerau setzte sich gegen die roomz JAGS WV mit 31:28 durch, Korneuburg musste sich Ferlach mit 23:35 geschlagen geben.
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UHC Stockerau

Die UHC-Damen traten am Sonntag zu Hause gegen die roomz JAGS WV an. Nach der Niederlage gegen Tulln in der Vorwoche und der Kritik von Coach Moshe Halperin war das Ziel ganz klar die Wiedergutmachung. 

Von Beginn an zeigten die aufgrund der Tabellenplatzierungen zu favorisierenden Stockerauerinnen eine klar verbesserte Leistung und hatten nach 17 Minuten bereits einen Vorsprung von sechs Toren. Danach riss allerdings der Faden, die Gäste kamen zu einfachen Toren und wieder näher heran. Die Seiten wurden daher beim Stand von 16:14 aus Stockerauer Sicht gewechselt.

Der Start in Halbzeit zwei gelang schließlich den Gästen besser, sie glichen rasch zum 16:16 aus. Danach erarbeiteten sich die UHC-Damen aber immer wieder kleine Vorsprünge und gaben die Führung nicht mehr aus der Hand. Am Ende stand ein 31:28-Erfolg. Herausragend waren dabei Top Werferin Viktoria Mauler und Melissa Begovic.

„Mit dem Ergebnis und dem Teamgeist bin ich sehr zufrieden, aber noch nicht mit der Deckung. Wir haben viele billige Tore bekommen und konnten unsere Leistung noch nicht abrufen“, meinte Halperin.

U. heinekingmedia Korneuburg

Für Korneuburgs Damen stand am Samstag die erste Auswärtsfahrt unter ihrem neuen Trainer Karsten Schneider an. Diese führte sie gleich nach Ferlach, vor dem Spiel Zweitplatzierter der Tabelle.  Die Ausgangslage war daher klar: Die Gegnerinnen waren klar zu favorisieren. Gleich in den ersten Spielminuten gerieten die Korneuburgerinnen dann auch mit 0:3 in Rückstand, was nach sechs Minuten zum ersten Time-out der Partie führte.

Danach konnte Schneiders Mannschaft das Spiel zwar offener gestalten, mit vielen unerzwungenen Fehlern im Angriff machte man sich das Leben allerdings selbst schwer. Die Gastgeberinnen bauten ihren Vorsprung daher mit Gegenstoßtreffern auf fünf Tore aus und führten zur Pause mit 16:11.

Fehler im Angriff als größtes Problem

Die Fehleranfälligkeit im Angriff setzte sich auch in der zweiten Spielhälfte fort, weshalb die Korneuburgerinnen ihre Chancen, den Rückstand zu verringern, nicht nutzen konnten. Im Gegenzug vergrößerten die Kärntnerinnen ihren Vorsprung kontinuierlich. Nach 60 Minuten mussten sich Schneider und Co. klar mit 23:35 geschlagen geben.

„In den nächsten Wochen gilt es, im Training hart zu arbeiten, um für die nächsten Spiele gut gerüstet zu sein“, meinte Pressereferentin Anna Wiesauer.