Halperin war stolz auf seine Mädels

Auch wenn das Rückspiel gegen Dunajská Streda erneut klar verloren wurde – die Stockerauerinnen wussten zu gefallen.

Erstellt am 24. November 2021 | 02:11
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Applaus, Applaus! Stockerau-Trainer Moshe Halperin war mit der Leistung seiner Mädels in den beiden Europapokalspielen hochzufrieden.
Foto: Robert Simperler

Die Damen des UHC Müllner Bau Stockerau verabschiedeten sich am Samstagabend als letztes österreichisches Team aus dem Europacup. Im Rückspiel gegen das slowakische Top-Team HC DAC Dunajská Streda gab es wieder eine klare Niederlage, diesmal mit 18:36.

Allerdings musste die Mannschaft aus der Lenaustadt verletzungs- und krankheitsbedingt ersatzgeschwächt in die Ostslowakei fahren. Das Ziel war laut Vorstand Christian Freimbacher daher: „Noch einmal gut verkaufen und dann erhobenen Hauptes nach Hause fahren.“ Eines vorweg: Das sollte gelingen, auch wenn sich die Gastgeberinnen diesmal sehr gut auf ihre Heimpartie vor bereitet und auf die Spielweise der UHC-Mädels eingestellt hatten. Sie starteten sehr sicher in das Match und lagen bereits nach neun Minuten mit 8:1 in Führung. Danach fanden die Gäste etwas besser ins Spiel, dennoch war der Pausenstand von 20:8 für Dunajská Streda schon sehr deutlich.

Die Damen haben erst gestern nach dem Spiel verstan- den, was wir vor einer Woche in Stockerau erreicht haben.“ Moshe Halperin Trainer des UHC Stockerau.

In der zweiten Hälfte konnten die Stockerauerinnen ihre Deckungsleistung etwas verbessern und die Trefferquote erhöhen, insgesamt konnten sie mit dem Tempo der Slowakinnen diesmal aber nicht mithalten. Trotz des klaren Endstands kann die Mannschaft von Trainer Moshe Halperin mit ihrer Leistung gegen den „Quasi-Profi-Club“ zufrieden sein.

Das sah auch der Coach so: „Wir konnten das hohe Tempo am Ende nicht mehr mitgehen. Trotz des klaren Ergebnisses haben wir uns aber gut verkauft. Viele junge Spielerinnen sammelten internationale Erfahrungen. Jetzt konzentrieren wir uns voll auf die Meisterschaft.“

Halperins Bilanz aus beiden Spielen lautete wie folgt: „Die Damen haben erst gestern nach dem Spiel verstanden, was wir vor einer Woche in Stockerau erreicht haben. Uns gelang es, mit dem Level von Dunajská Streda lange Zeit mitzuhalten. Das macht mich enorm stolz.“ Er war auch von der Atmosphäre begeistert: „Das Publikum hat eine tolle Europacup-Atmosphäre erzeugt. Das Gefühl, Teil eines solchen Spiel zu sein, wird uns allen für immer in Erinnerung bleiben.“