Meistertitel für Korneuburger Union-Mädels

Erstellt am 29. Juni 2022 | 02:46
Lesezeit: 3 Min
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So sehen Meisterinnen aus! Henni Eichhorn, Ines Kugi, Hannah Bölderl, Diana Ionita, Verena Schönfelder, Frida Freibauer, Victoria Kunst (hinten, v.l.), Lea Smekal, Nina Stundner, Carla Fejan, Emily Wiles, Lea Rezek (vorne, v.l.), Sophie Schubert und Marie Reitbauer (vorne liegend).
Foto: privat
Korneuburger Unter-11 triumphierte bei den österreichischen Meisterschaften.
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Der Nachwuchs aus dem Bezirk rockt! Nach dem starken dritten Platz der männlichen Unter-14 der SG Stockerau/Korneuburg bei den österreichischen Titelkämpfen setzte die U11 der Union Korneuburg noch eines drauf – Meistertitel!

Zwölf Mädchen und ihre Trainerinnen begannen das Unternehmen Meistertitel mit einer langen Bahnfahrt nach Lustenau. Nach einer erholsamen Nachtruhe ging es tags darauf zum Auftakt gegen den HC Hard – angefeuert von vielen mitgereisten Korneuburger Fans. Derart motiviert begann man mit einem 28:9-Sieg. Auch das zweite Spiel, gegen die körperlich starke Mannschaft der Sportunion Leoben, glückte: Allerdings war es deutlich anspruchsvoller und härter umkämpft, aber schlussendlich behielten die Weinviertler mit 25:22 die Oberhand – und beendeten die Gruppenphase auf Platz eins. „Damit konnten wir schon auf einen erfolgreichen Tag zurückblicken, aber schon an diesem merkte man den Mädchen an, dass sie sich damit noch nicht zufriedengeben wollten“, hatte Pressereferentin Anna Wiesauer schon so eine Vorahnung.

Tolle Moral: Mehrfach wurde ein Rückstand aufgeholt

Im Halbfinale wartete auf die Union-Mädls WAT Atzgersdorf aus Wien. Nach einem guten Start merkte man die Müdigkeit erstmals an und zur Pause stand es minus eins aus Sicht der Korneuburgerinnen. Doch mit vier Toren infolge war man zurück im Spiel und verteidigte den knappen Vorsprung bis zum Ende – Finale!

Dort wartet ein altbekannter Gegner auf die Mannschaft der Trainerinnen Henni Eichhorn, Victoria Kunst und Lena Neunteufel, Hypo Niederösterreich. Wieder legte der Nachwuchs aus der Bezirkshauptstadt einen tollen Start aufs Parkett und lag nach zwölf Minuten mit sechs Toren in Führung. Doch eine Mannschaft wie Hypo gibt sich nicht so leicht geschlagen und startete eine Aufholjagd.

„Da galt es wirklich die letzten Kräfte zu mobilisieren und obwohl wir sogar kurzzeitig in Rückstand gerieten, zeigten die Mädchen unbändigen Siegeswillen“, schilderte Wiesauer den 28:26-Erfolg.

Eine beeindruckende Leistung der gesamten Mannschaft, allen voran der beiden Top-Torschützinnen Frida Freibauer und Verena Schönfelder. An beiden Tagen bestens unterstützt durch Lea Smekal, Hannah Bölderl und Diana Ionita. In der Abwehr glänzten besonders Carla Fejan und Nina Stundner. Enorm wichtig auch für die Mannschaft und immer einsatzbereit Ines Kugi und Emily Wiles. Aus der Unter-10 unterstützte Lea Rezek die Erfolgsmannschaft, welche mit Sophie Schubert und Marie Reitbauer auch zwei tolle Torfrauen hatte.