KBC Korneuburg hat die Jugend im Fokus. Aufgrund der Abstinenz der erwachsenen Kämpfer legt der KBC Korneuburg derzeit seinen Schwerpunkt auf die Nachwuchsarbeit.

Von Teresa Bruckner. Erstellt am 13. Juni 2019 (02:44)
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Ein kräftiges Lebenszeichen abgegeben: der Korneuburger Kickboxnachwuchs mit Andreas Böhm, Daniel Götzinger, Tobias Gröbl, MaximilianHermanek und Davis König (von links).

Die diesjährige Saison des KBC Korneuburg startete mit einigen Schwierigkeiten, denn beinahe alle erwachsenen Kämpfer fielen aufgrund schulischer, beruflicher oder anderer Verpflichtungen für die Wettkämpfe aus. Doch das hatte nicht nur negative Auswirkungen: Die Kinder erfuhren dadurch einen Aufschwung.

Der Verein forcierte nämlich den Nachwuchs, er bot erstmals ein eigenes Nachwuchskämpfertraining an und nahm an Kinder- und Jugendwettkämpfen teil. So trat man unter anderem bei der österreichischen Meisterschaft mit fünf und bei einem internationalen Turnier sogar mit sechs Kindern an. „Da sind auch alle sehr erfolgreich gewesen“, freute sich der Trainer und sportliche Leiter des Vereins, Peter Ertl.

So eroberten zwei der Nachwuchskämpfer, Tobias Gröbl und Maximilian Her manek, den österreichi-schen Meistertitel in ihrer Altersklasse. Die restlichen drei Korneu burger Starter erkämpften allesamt Bronzemedaillen. „Der Nachwuchs hat jetzt quasi diese Aufgaben ein bisschen übernommen“, meinte Ertl zur derzeitigen Wettkampfsituation.

Nun steht beim KBC Korneuburg die Vorbereitung auf den zweiten Teil der Saison auf dem Programm, bevor im Herbst wieder die Turniere starten. Ertl plant aber schon weiter voraus und blickt auf die nächsten Jahre: „Im Weitblick wäre das Ziel, mit Jungen auch wieder einmal zu einer Welt- und Europa meisterschaft zu fahren.“ Dafür werden die Nachwuchskämpfer nun aufgebaut und vorbereitet. Ertl: „Daher müssen wir auch auf viele Turniere fahren, am besten international, weil dort das Niveau sehr hoch ist.“