Schmidataler Laufcup: Neue Obfrau, neue Läufe. Die Hollabrunnerin Eva Tröthann ist eine von zwei neuen Obleuten des Schmidataler Laufcups.

Von Teresa Bruckner. Erstellt am 18. Dezember 2019 (02:34)
Die Hollabrunnerin Eva Tröthann ist die neue Obfrau des Schmidataler Laufcups. Foto: Simperler
Simperler

Bereits am 31. Dezember beginnt mit dem Stetteldorfer Silvesterlauf die neue Saison des Schmidataler Laufcups. Dabei tritt auch der neue Vorstand erstmals offiziell in Erscheinung. Dieser besteht nun aus zwei Obleuten, Eva Tröthann aus Hollabrunn und Josef Bauer aus Neustift im Felde.

Diese Konstellation entstand aufgrund des Rückzugs des bisherigen Obmanns Fritz Genger. „Er ist dann an uns herangetreten, damit das weitergeht“, erklärte Tröthann. Da sie aber zudem die Obfrau des Hollabrunner Lauftreffs ist und daher auch den Hollabrunner „4Kellergassenlauf“ organisiert, war es für Tröthann aufgrund des hohen zeitlichen Aufwands keine Option, alleinige Obfrau zu sein.

Horner Stadtlauf kommt neu hinzu

„Es ist sehr viel Arbeit, das alles zu organisieren. Deshalb habe ich gesagt, dass ich es alleine nicht mache. Jetzt hat sich ein kleines Team gebildet, das das gemeinsam macht“, ist die Hollabrunnerin froh über die Unterstützung. Ihr ist aber wichtig, sich zuerst bei Genger für 18 Jahre im Dienst des Laufcups zu bedanken: „Ein aufrichtiger Dank für seinen Enthusiasmus, seine Leidenschaft und Aufopferung für den Laufsport.“

Im Rahmen der 19. Auflage des Schmidataler Laufcups kommt es aber auch zu einigen Veränderungen. So gibt es neben einem neuen Lauf ebenso Änderungen am Reglement und weitere Vorteile ganz im Sinne der Läufer dieser Großveranstaltung:

Mit dem Horner Stadtlauf kommt ab der nächsten Saison ein neunter Lauf zur Cupwertung hinzu. Dieser wird als zweite Station der Laufserie Anfang April ausgetragen. Außerdem finden im nächsten Jahr an jeder Station zusätzlich zu den Läufen über fünf Kilometer auch ein

„Zehner“, Kinder- und Jugendläufe sowie ein Nordic-Walking-Bewerb statt. Dabei wird es auch in dieser Disziplin eine Gesamtwertung geben. Weitere Änderungen betreffen die Anmeldung sowie die Punktevergabe: So ist ab der nächsten Cupsaison für die Teilnahme an der Gesamtwertung eine kostenlose Anmeldung verpflichtend. Diese kann entweder elektronisch auf der Website oder bei einer der neun Laufveranstaltungen mittels Formular durchgeführt werden. Auch die Punkte für die Gesamtwertung werden nach einem neuen Schema vergeben.

Mathe-Kenntnisse für die Punktevergabe

So wird bei jedem Lauf die Zeit des besten Läufers und der besten Läuferin als Referenzzeit herangezogen. Diese erhalten 100 Punkte. Die nachfolgenden Sportler bekommen aufgrund des prozentuellen Zeitrückstandes dementsprechend weniger Punkte.

Ein Beispiel: Die schnellste Läuferin eines Rennens über 5 km benötigt 30:45,2 Minuten. Diese 1.845,2 Sekunden bringen ihr 100 Punkte für die Gesamtwertung. Die Laufzeit einer anderen Starterin beträgt 41:29,8, was 2.489,8 Sekunden entspricht. Berechnet man nun den Prozentanteil, kommt man auf 74,11 Prozent, also 74,11 Punkte für diese Läuferin. „Klingt komplizierter, als es ist“, schmunzelt Tröthann.