Viel Grund zum Feiern für Korneuburger Ausdauer-Verein. Der Korneuburger Ausdauersportverein „Team Ausdauercoach“ des Leobendorfers Harald Fritz feiert seinen ersten Geburtstag, hat regen Andrang und zieht eine positive Bilanz.

Von Peter Sonnenberg. Erstellt am 13. September 2017 (02:35)
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Ein Verein für alle. Obmann Harald Fritz (links) mit Top-Sporler Lemawork Ketema (rechts daneben) und Hobbysportler Thomas Rottenberg (rechts). Foto: privat

Vor einem Jahr gründete der Leobendorfer Harald Fritz den Verein „Team Ausdauercoach“ mit Sitz in Korneuburg. Dort trainiert er mittlerweile über 50 Läufer und Triathleten von zehn Jahren aufwärts und macht den Menschen Lust auf Bewegung. Und der Andrang ist weiter ungebrochen: „Wir stoßen jetzt an unsere Kapazitätsgrenzen“, berichtet der 50-Jährige.

„Die drei gesündesten Ausdauersportarten überhaupt“

Das „Team Ausdauercoach“ hat seinen Schwerpunkt auf allem, was mit Laufen und Triathlon zusammenhängt – Laufen, Radfahren und Schwimmen also. Das sind nämlich nicht nur die „klassischen“ Tri-Disziplinen, sondern noch etwas viel Wichtigeres: „Schwimmen, Radfahren und Laufen sind die drei gesündesten Ausdauersportarten überhaupt, egal ob man für den als Wettkampf trainiert oder um gesund zu bleiben“, weiß Fritz.

Sein Verein ist aber auch Heimat von einigen der besten Ausdauersportler Österreichs: Le-mawork Ketema, zweifacher Sieger der globalen Wertung des „Wings for Life“-Worldruns und Staatsmeister im Halbmarathon, wird genauso von Fritz trainiert wie Sandrina Illes (österreichische Mehrfach-Staatsmeisterin im Halbmarathon, 10.000 Meter und Duathlon) sowie Top-Triathletin Jacqueline Kalina. Wie groß der Zusammenhalt ist, beweist die Tatsache, dass Letztere im Verein auch als Schwimmtrainerin aktiv ist.

Das größte Leuchten in den Augen bekommt Fritz aber, wenn es um Kinder und Jugendliche geht: „Mein größtes Anliegen ist es, ihnen Lust auf Bewegung und Sport zu machen und ihnen zu zeigen, was sie selbst können. Ich will ihnen dabei helfen, das Beste aus sich selbst herauszuholen.“ Mit einem Grinsen fügt er aber noch hinzu: „Natürlich würde ich mich auch freuen, wenn eines unserer Kids irgendwann einmal eine Olympia-Goldmedaille gewinnt.“