„Doppelpack“ für Vojta. Der Gerasdorfer Andreas Vojta (28) holte bei den Staatsmeisterschaften in Linz Platz eins über 1.500 und 5.000 Meter und bewies, dass die „Gugl“ ein guter Boden für ihn ist.

Von Peter Sonnenberg. Erstellt am 12. Juli 2017 (02:00)
ÖLV/Katzenbeisser
Immer vorne weg. Andreas Vojta (ganz rechts) siegte bei den Staats

Bei den österreichischen Staatsmeisterschaften in Linz am vergangenen Wochenende zeigte der Gerasdorfer Andreas Vojta einmal mehr, dass er der beste heimische Mittelstrecken läufer ist. Der 28-Jährige holte sich über 1.500 und 5000 Meter den Titel. Dementsprechend zufrieden war der Weinviertler: „Die Leistungen stimmen mich positiv.“

Alles begann am Samstagnachmittag mit den 5.000 Metern auf der Linzer Gugl: Lange Zeit gab es eine vierköpfige Spitzen gruppe mit Timon Theuer, Stephan Listabarth (beide DSG Volksbank Wien) und Brenton Rowe sowie Vojta (beide team2012.at), bevor etwa drei Runden vor Schluss Brenton Rowe aufs Tempo drückte. Rasch fiel Theuer und etwas später mit Listabarth auch der zweite DSG Athlet aus der Spitzen gruppe. Etwa 250 Meter vor dem Ziel übernahm Vojta dann mit einem starken Antritt die Führung und holte sich in 14:33,76 Minuten den Titel, dicht gefolgt von Rowe (14:39,32) und Listabarth (14:48,03).

Vojta freute sich im Interview über seinen ersten 5000-Meter- Titel in Linz: „Das war mein erster Staatsmeistertitel über die Langdistanz, das freut mich ganz besonders. Und dazu ausgerechnet noch in Linz, wo ich 2009 auch zum allerersten Mal einen Titel (Anm.: Damals über 1.500 Meter) holte.“

Am Sonntag ging er dann in seiner Paradisziplin 1.500 Meter an den Start. Der Favorit sorgte von Beginn an für ein schnelles Tempo, und somit setzte sich rasch eine fünfköpfige Spitzengruppe vom Rest des Feldes ab. Vojta hielt das Tempo hoch, sodass sich bereits zu Beginn der Schlussrunde eine kleine Lücke zu seinen Verfolgern bildete. Mit 3:50,81 Minuten feierte er schließlich einen un gefährdeten Sieg vor Vereins kollege Rowe in 3:52,56. Bronze holte sich Maximilian Trummer vom ATSV OMV Auersthal in 3:53,39.