Leobendorfs Prosenik: „Ist unser Anspruch“. Leobendorf-Trainer Christian Prosenik sagt klar, was er sich von den Spielen gegen Retz und Bad Vöslau erwartet: sechs Punkte.

Von Alex Demler. Erstellt am 02. September 2014 (07:52)
NOEN, Kovacs
Eingenetzt. Bernhard Ungerböck (rechts) traf gegen Ardagger nach einer Viertelstunde zur Führung der Leobendorfer, hatte aber auch in der Defensive alle Hände voll zu tun.

LEOBENDORF - RETZ, DIENSTAG, 17.30 UHR. Zwei Spiele binnen sechs Tagen – dem heutigen Nachtrag gegen Retz folgt am Sonntag (16.30 Uhr) ein zweites Heimspiel gegen Bad Vöslau – stellen für die Elf von Coach Christian Prosenik keine Schwierigkeit dar.

In beiden Partien soll Offensive Trumpf sein

„Wir hatten jetzt drei Tage Pause und zum zweiten Spiel hin sogar vier Tage. Das reicht vollkommen aus.“ Die Marschroute legt Prosenik ebenfalls klar fest: „Sechs Punkte. Wir haben den Anspruch, vorne mitzuspielen, darum müssen wir die Spiele vor eigenem Publikum gewinnen.“

Gegen Retz wie auch Bad Vöslau wird man wieder eine offensiv ausgerichtete Mannschaft sehen. „In Ardagger haben wir es defensiver versucht und auch Probleme bei der Umstellung gehabt, weil wir nicht viele Spieler haben, die gerne nach hinten arbeiten. Jetzt kommen aber zwei andere Gegner und wir spielen zu Hause.“

Coach Prosenik muss die Abwehr umbauen

Retz feierte zuletzt dank Spielertrainer Sascha Laschet einen 2:1-Sieg über St. Peter. Schlusslicht Bad Vöslau schlitterte in ein 1:7 gegen Krems. In beiden Spielen ist Leobendorf Favorit.

„Wir müssen unser Spiel durchziehen, dann sind wir ganz schwer zu schlagen“, so Prosenik, der nach dem Ausschluss von Rene Fischer sein Abwehrzentrum umbauen muss. Tackner und Leuchtmann sind die heißesten Aktien für den zweiten Innenverteidiger-Posten neben Deniz Tokgöz. „Es gibt mehrere Varianten. Jetzt ist aber noch alles offen“, so der Coach.

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