Nur „Mini“-Chance. Ein Punkt aus der Doppelrunde war für Leobendorf zu wenig. Die St.Pölten Amateure stehen nun in der Pole Position.

Von Alex Demler. Erstellt am 03. Juni 2014 (08:47)

LEOBENDORF - WAIDHOFEN/THAYA, SAMSTAG, 17Uhr. Ein Sieg muss her und zuvor auf ein Fußballwunder gehofft werden. So lautet die „bescheidene“ Meisterformel des SV Haas Leobendorf.

Die Amateure des SKN St. Pölten nützten die schwache Punkteausbeute der Prosenik-Elf aus der Vorwoche und können sich nun mit einem Heimsieg am Freitag gegen Fixabsteiger Schwadorf vorab zum Meister küren.

„Die Chance ist verschwindend gering“

„Die Chance lebt zwar noch, aber sie ist verschwindend gering“, weiß auch SVL-Coach Christian Prosenik, der zumindest einen gebührenden Saisonabschluss feiern will: „Unsere Zuschauer haben uns in den letzten Wochen sensationell unterstützt. Das war unglaublich. Jetzt müssen wir uns revanchieren und unsere dennoch sehr gute Saisonleistung ordentlich abschließen.“

Kurios! Die Juniors reißen wohl das letzte direkte Ticket für die Regionalliga Ost. Denn ab nächster Saison sind die Regionalligen auf jeweils drei Amateureteams limitiert. Da es jedoch an der Formulierung „ab der Saison 2014/15“ haperte nahm man den österreichischen Weg und stellte das diesjährige Aufstiegsszenario nochmals frei. Damit darf der zweite Anzug aus St. Pölten direkt aufsteigen.

Denn bei bereits aktuell vier bestehenden Amateureteams in der Ostliga wäre es bei gleicher Konstellation in den kommenden Saisonen ungleich schwerer. Durch die Neuregelung müssten die St. Pöltner dann in die Zwangsrelegation gegen das schlechtest platzierte Amateureteam der Ostliga und hätten damit eine Hürde und die Leobendorfer als eventueller Nutznießer eine zusätzliche Aufstiegschance mehr gehabt.