Offene Rechnung. Vorschau / Am Sonntag wartet das erste der letzten vier Endspiele auf Leobendorf. Durch die Herbstniederlage ist man gewarnt.

Von Alex Demler. Erstellt am 20. Mai 2014 (08:28)
NOEN, Alex Demler
Spieluhr blieb dunkel. Nur mit Gummistiefeln und Regenschirm bewaffnet konnte Leobendorf Sektionsleiter Mario Batoha (B.) am Spieltag den Platz betreten. Die starken Regenfälle machten eine Austragung des Spitzenduells gegen Kottingbrunn unmöglich. Foto: Alex Demler

LEOBENDORF - MANNSDORF, SONNTAG, 17 UHR. Erst viermal mussten die Leobendorfer in dieser Saison als Verlierer vom Platz. Eine dieser Niederlagen kassierte die Prosenik-Truppe gegen den kommenden Gegner aus Mannsdorf.

Prosenik und Wachter im Duell der Freunde

Im Oktober unterlag der Tabellenzweite erst nach einem späten Treffer von Thomas Helly mit 1:2 in Mannsdorf. „Da haben wir noch eine Rechnung offen“, bläst Coach Chrisitan Prosenik ins Jagdhorn.

Mit Mannsdorf-Trainer Manfred Wachter verbindet Prosenik eine langjährige Freundschaft: „Wir waren Beide bei der U21 der Wiener Austria und auch im U21-Nationalteam. Aber am Sonntag werden wir das kurz beiseite legen.“

Für den Meistertraum muss ein „Dreier“ her 

Um weiterhin im Meisterrennen zu bleiben zählt für den Tabellenzweiten nur ein Sieg: „Wenn wir vorne mitreden wollen, dann müssen wir gewinnen. Es wird zwar ein Geduldsspiel, aber ich glaube wir haben das größere Selbstvertrauen und sind die kompaktere Mannschaft.“

Leader Kottingbrunn empfängt am Freitag den SV Würmla, der erst letzte Woche die Amateure aus St. Pölten (Anm.: 1:3) wohl aus dem Titelkampf verabschiedete. „Wir dürfen uns auf nichts verlassen und müssen nur auf uns selber schauen“, weiß Prosenik.

Während Prosenik aufgrund der Gelbsperre auf Patrik Batoha verzichten muss, hofft sein Gegenüber auf einen Einsatz von Ex-Leobendorf Stürmer Michael Frantsich. Der Angreifer hätte vor dem geplanten Kampfmannschafts-Comeback in Leobendorf ein Spiel in der Reserve bestreiten sollen. Das fiel ins Wasser. Wachter: „Wir haben jetzt eine lange Trainingswoche vor uns. Mal schauen, wie es ihm danach geht.“

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