Medaillentraum für Pachner platzte schon früh. Der 26-jährige Großrußbacher Lukas Pachner schied bei seiner Premiere früh aus.

Von Peter Sonnenberg. Erstellt am 21. Februar 2018 (02:06)
APA/Helmut Fohringer
Musste olympisches Lehrgeld bezahlen. Lukas Pachner schied im Snow- boardcross früh aus.

Nicht ganz nach Wunsch verlief der erste Olympiaauftritt des Großrußbachers Lukas Pachner. Am vergangenen Donnerstag nahm er den Snowboardcross-Bewerb in Angriff, schied aber bereits im Achtelfinale aus.

Er war nach seinem Ausscheiden dementsprechend frustriert, mit der Strecke konnte sich der 26-Jährige nämlich überhaupt nicht anfreunden: „Ich hatte von Beginn an zu kämpfen mit diesem Kurs. Heute hat es überhaupt nicht hingehaut.“

Noch einmal die Qualifikation für Winterspiele anzustreben, schließt der Weinviertler aber nicht aus. „Wenn es gut läuft, warum nicht?“ Am mangelnden Daumendrücken kann es nicht gelegen haben, wie Großrußbachs Bürgermeister Josef Zimmermann berichtet: „Wir haben in der Nacht live mitgefiebert, waren so 30 bis 40 Leute von Lukas’ Fanklub, die gemeinsam geschaut haben. Das war schon eine gute Stimmung.“

APA/Helmut Fohringer

Teamkollege Schairer nach Sturz im Krankenhaus

Am Freitag besuchte Pachner dann übrigens mit seinen Teamkollegen auch den schwer gestürzten Markus Schairer (Anm.: Er zog sich einen Bruch des fünften Halswirbels zu) im Krankenhaus. „Da halten wir
zusammen, das war Ehrensache“, so Pachner, der danach noch ein wenig Olympialuft schnuppern konnte, ehe es am Wochenende wieder zurück in die Heimat ging.

Wie geht es jetzt weiter? Anfang März findet im spanischen La Molina der nächste Weltcup Bewerb statt.

Zur Person

Lukas Pachner wurde am 5. Dezember 1991 in Wien geboren und kommt aus Großrußbach. Er ging in Harmannsdorf und Wien in die Schule, startet für die Sportunion Kaltenleutgeben und ist seit 2015 im ÖSV-Kader.