Ylvi Kastner forderte die Weltmeisterin

Die Langenzersdorferin Ylvi Kastner zeigte beim Orientierungslauf-Weltcup in Italien auf.

Erstellt am 20. Oktober 2021 | 02:09
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Der Besten dicht auf den Fersen. Die Langenzersdorferin Ylvi Kastner (Mitte) ließ sich von der mehrfachen Weltmeisterin Tove Alexandersson (links) aus Schweden beim Weltcupfinale nicht abschütteln.
Foto: privat

Im letzten Orientierungslauf-Weltcuprennen der Saison im italienischen Cortina d’Am pezzo überzeugt die junge Langenzersdorferin Ylvi Kastner als Startläuferin der österreichischen Mixed-Sprint-Staffel. Die 20-Jährige legte mit einem starken Auftritt die Basis für den starken achten Platz.

In der Mixed-Sprint-Staffel bilden zwei Damen und zwei Herren jeweils ein Team. Jeder läuft rund 15 Minuten – Tempo und Dramatik auf höchstem Niveau sind garantiert, so auch im historischen Zentrum von Cortina vor dem Hintergrund der Dolomiten-Gipfel.

Kastner durfte die Rolle der Startläuferin übernehmen, mit dem schwedischen Superstar Tove Alexandersson und 48 weiteren Damen absolvierte sie die vier Kilometer lange Strecke. Ihr Rückstand auf Serienweltmeisterin Alexandersson betrug lange nur rund 30 Sekunden. „Ich war überrascht, dass ich Tove so lange noch vor mir sehen konnte. Das war schon cool“, meinte Kastner. Trotz eines Fehlers im letzten Abschnitt hatte sie im Ziel nur eine Minute Rückstand auf Alexandersson.