Nina Gangl aus Spillern: Eigene Bestzeit knapp verfehlt. Nina Gangl aus Spillern ist in Form. Auch Hagenbrunner Florian Stefanik überzeugte.

Von Teresa Bruckner und Peter Sonnenberg. Erstellt am 05. Mai 2021 (00:35)
Freut sich schon auf die EM in Ungarn: Nina Gangl.
Mattes, Mattes

Stark: Florian Stefanik aus Hagenbrunn.
privat, privat

Nina Gangl aus Spillern absolvierte in den letzten Wochen ein straffes Programm. Sie schwamm seit Ende März drei internationale Meetings. Dabei war sie vor allem mit ihren ersten beiden Einsätzen in Marseille und Stockholm sehr zufrieden.

Dort blieb sie in ihrer Paradedisziplin, den 50 Metern Freistil, nämlich nur drei beziehungsweise fünf Hundertstelsekunden über ihrer Bestzeit von 25,30. „Die beiden Wettkämpfe waren richtig gut, damit bin ich sehr zufrieden“, freute sie sich.

Bei der EM soll es ins Halbfinale gehen

Ende April, bei der ATUS Graz Trophy, konnte sie daran nicht mehr ganz anschließen und blieb fünf Zehntelsekunden über ihrer Bestzeit. „Vielleicht hatte ich einfach ein bisschen zu wenig Kraft, weil ich jetzt so viele Wettkämpfe hintereinander gehabt habe“, spekulierte die 17-Jährige.

Nun gilt Gangls volle Konzentration aber der Vorbereitung auf die Europameisterschaft in Budapest, die in zwei Wochen stattfindet. Das Ziel dafür ist klar: „Ich will auf jeden Fall ins Semifinale.“

Erster Staatsmeistertitel in Stefaniks Karriere

Für Aufsehen sorgte in den letztenWochen auchFlorian Stefanik aus Hagenbrunn. Bei den Kurzbahn-Staatsmeisterschaften in Graz konnte sich Stefanik gleich am ersten Wettkampftag über 400 m Lagen in einer Zeit von 4:19,46 Minuten zum ersten Mal den Staatsmeistertitel auf der Kurzbahn holen. Zusätzlich wurde er über 400 m Lagen und 20 0m Lagen österreichischer Juniorenmeister sowie Dritter über 200 m Brust und 100 m Lagen bei den Junioren.

Der Hagenbrunner schwimmt seit seinem achten Lebensjahr in Schwimm-Leistungsgruppen. Seit drei Jahren trainiert er im Nationalkader im Bundessport- und Freizeitzentrum (BSFZ) Südstadt. Im Juli 2019 startete er für Österreich auch beim European Youth Olympic Festival (EYOF) in Baku (Aserbaidschan). Er konnte im 200-m-Lagen-Semifinale den 14. Platz erreichen, das bedeutet, dass er 14.-schnellster Europäer in dieser Disziplin wurde.

Das wurde jetzt auch von seiner Heimatgemeinde gewürdigt, denn laut Gemeinderatsbeschluss erhält der 18-jährige Sportler nun eine 500-Euro-Prämie als Anerkennung für seine Leistungen.