Tischtennis-Talente reifen im Bezirk Korneuburg heran. Sowohl in Sierndorf als auch in Langenzersdorf wird Nachwuchsarbeit großgeschrieben.

Von Peter Sonnenberg. Erstellt am 01. Mai 2019 (02:42)
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Starker Langenzersdorfer Nachwuchs: Jasmin Baumgartner, Katharina Gstaltner und Pia Geineder (von links).

TTV Sierndorf

Einen Rekord stellte der TTV Sierndorf bei der Teilnehmerzahl seiner Spieler im Rahmen der österreichweiten Nachwuchssuperliga in Linz auf, die in dieser Saison zum letzten Mal ausgetragen wurde. Mit vier Aktiven waren so viel Spieler wie noch nie am Start.

Zu den Debütanten zählten dabei Sebastian Auer bei den U18-Spielern und Simon Wilder in der U11. Während Auer und Wilder dem ersten Antreten in der riesigen Sportarena von Linz noch Tribut zollen mussten und im unteren Play-off landeten, gelangen Klaus Mörwald und Jakob Wilder zahlreiche Gruppensiege, womit beide Spieler im mittleren Play-off um gute Plätze im Mittelfeld spielen durften.

Am Ende gab es den ersten Platz im MPO für Jakob Wilder und den zweiten Platz für Mörwald zu feiern. In der Endwertung bedeutete das den siebenten sowie achten Platz im Gesamtklassement im Bewerb U13-Einsteiger. „So stark wie heute habe ich Klaus und Jakob bislang nicht spielen gesehen, und das konstant über zehn Spiele hinweg. Gratulation an meine Burschen, die auch mental deutliche Fortschritte machten“, freut sich TTV-Sierndorf-Obmann Albert Wilder mit seinen Nachwuchsspielern.

ATUS Langenzersdorf

Bei den Wiener ASKÖ-Landesmeisterschaften in Alt Erlaa waren die Langenzersdorfer mit 16 Nachwuchsspielern vor Ort. Die sehr gut organisierte Veran staltung brachte dem Verein mit insgesamt 22 Podestplätzen eine wahre Flut an Medaillen und Pokalen. Mit jeweils vier Podestplatzierungen waren Pia Geineder und Katharina Gstaltner die erfolgreichsten Teilnehmer der ATUS-Talente schmiede.

Ganz besonders stark war aber Tobias Koszik in der U18: Er konnte seinen ASKÖ-Landesmeistertitel im Doppel vertei digen und wurde zum Drüberstreuen noch Dritter im Einzel. „Schön zu sehen, dass sich unsere Nachwuchsarbeit bezahlt macht“, war Obmann Markus Geineder stolz. „Das sollte den jungen Spielern Motivation geben, weiter hart an sich zu ar beiten.“